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ein Fegefeuer, aus dem Genusse eine Qual gemacht! Aberdas Volk, das ihr zu bethöreu sucht, ist klüger als ihr unddie Römer haben ihr Moccolofest, diesen Abend der Lust,der Liebe und der tollen Freude, der Natur und den Leucht-fliegen abgelauscht.
Die Nacht ist unterdessen vollständig geworden. Anden Felswänden hin drückt sich ein Fischer auf plattemBoote, in der einen Hand das kaum plätschernde Ruder,in der anderen den Dreizack mit den stählernen Spitzen.Auf der Spitze seiner Barke brennt die Pechpfanne undwirft rothe, flackernde Lichter auf die Felswände und überdie zitternde Meeresfläche. Langsam gleitet unser Boot überden stillen Fiord. Ein langer Lichtstreif folgt unserem Kiele.Die Ruder glitzern, als wären sie in flüssiges Feuer ge-taucht. Tausende von Funken blitzen an den Planken desSchiffes, an seinem scharfen Buge hervor, wenn es dieWellen durchschneidet, als wären die Sterne der Milch-straße in das Meer gefallen und suchten empor zu klimmenan dem Holzwerk unseres Bootes, um sich wieder aufzu-schwingen in die Atmosphäre, nach ihrer Heimath. Wirsenken unsere Netze hinab in das funkensprühende Wasser —das Haupthaar der Berenice blitzt uns aus ihren Porenentgegen. Ueberall funkensprühendes Leben — ringsumOlivenwälder, in leisem, gespenstigem Schimmer, fernes Zuckender leuchtenden Liebe auf der Erde, unter uns das tiefeMeer in nassem Glänze, mit feuchter Funkengluth — überuns der hohe Himmel mit seinen ewigen, unbeweglichenLichtern. So fahren wir dahin, leuchtendes Sinnes, durchleuchtende Umgebung —
O braver Iaup, da hab' ich nicht mehr deingedacht!