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Untersuchungen über Thierstaaten / von Carl Vogt
Seite
176
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Aus der Vignette/ welche ich diesem Abschnitte vor-setzte, treiben einige sonderbare Gestalten ihr Wesen, diefreilich dem Leser weniger bekannt sein dürften, als Bienennnd Heuschrecken, deren Summen und Schrillen seine Ohrenjeden Sommer hindurch geplagt hat. Trotz der ehrsamendeutschen Flotte, die wie jedes auf Subskription lieferungs-weise herausgegebene Werk schon in dem Beginne der erstennur unscheinbaren nkid auf Fließpapier gedruckten Auflagedurch Zahlungsunfähigkeit der verlegenden Rcichsbnchhand-lnng im Sande stecken geblieben ist und bald nur noch alshistorisches Monument für den continentalen Enthusiasmusdes Schwabenlandes in einigen verfaulten Splittern aufbe-wahrt werden wird, trotz der verschiedenen Freiheitsflaggen,welche der gesinnnngStüchtige Beseler auf allen Masten nndKletterstangen der Gagernschcn Hinterdeckpartei aufgenagelthat, trotz aller dieser Seebestrebungen der vergangenenJahre sitzt das lesende Publikum Deutschlands aufs Neuein Schlafrock nnd Pantoffeln hinter dem Ofen fest und hörtdie Mähren vom Meere nnd seinen Wundern mit derselbenArt geheimnißvoller Spannung und demselben Bewußtseintiefer llnkenntniß, mit dem es sich die Sagen von der Göt-terdämmerung nnd den Meerdrachen der alten Wikinger-erzählen läßt. Wir werden also den alten scholastischenKlepper der Beschreibung, den unsere gründliche Wissenschaftso gründlich lahm geritten hat, nichts desto weniger vonNeuem besteigen müssen, um wenigstens einigermaßen ver-ständlich zu werden. E^nge-umtzen, sage ich, denn ganzverständlich zu sein, ist für einen Schriftsteller ein Fehler,den ihm das deutsche Publikum nie verzeihen würde. Alsdie Partei der deutschen Revolution ganz verständlich wurdemit ihren Forderungen und Zukunftsplänen, mit ihren Ab-