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Untersuchungen über Thierstaaten / von Carl Vogt
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fachen Gewirre es im ersten Augenblicke schwer hält, denStamm zu entdecken, auf welchen: sie aufgenestelt sind.

So sind die Verhältnisse dieser Bureaukratie je nachden einzelnen Organismen verschieden, obgleich im Ganzenstets wieder dieselbe Idee zu Grunde liegt. Hohle, nn-selbstständige Gebilde, scheinen diese Körper nur dann wir-ken zu können, wenn sie gemeinsam an demselben Strangebefestigt sind. Einer hebt, unterstützt, ergänzt den anderenund alle sangen je nach Verhältniß ihrer Größe, ihresRanges und ihrer Altersklasse an dem gemeinsamen Stromevon Lebensflüssigkeit, der in dem Gesammtorganismns cir-knlirt. Mit großer Regelmäßigkeit, in abgemessenen Pansendringen die Strömungen in das Innere der aufgedunsenenBlasen ein. Holdseliges Regime der Qnartalzapfen, dasdiesen klappenden Sangegeln die Möglichkeit verschafft, einärmliches Leben zu fristen! Nach gemeinsamem Plane ar-beitend, ohne eigenen Willen, aber unbedingte Diener desImpulses, der von oben kommt, die Augen stets nach derStaatskasse gerichtet, an die sie sich festklammern, wie derErtrinkende an den Strohhalm, leiten und schleppen dieseMaschinen des gouvernementalen Willens mit ihren klappen-den Bewegungen das Staatsschiff durch das unfreundlicheElement hindurch, jeder sich an den Anderen lehnend undgenau nur so viel arbeitend, als ihm Reglement und Be-fehl vorschreiben. Unmittelbar unter der Luftblase ist derOrt, wo die jungen Knospen dieser Bureaukratie hervor-sprossen, wo sie sich ausbilden zu dem beschränkten Alltags-geschäfte, das mit dem bestimmten Glockenschlage beginntund genau zur festgesetzten Zeit aufhört. Dort ist dieLandesuniversität, die einzige aller menschlichen Anstalten,die bis jetzt unter Beihülfe der deutschen Professoren die