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Untersuchungen über Thierstaaten / von Carl Vogt
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Kampfe für diesen Nechtszustand selbst das Aenßerste nichtscheut und um so fester sich an den Dienst klammert, jemehr die Gewalt dessen Stellung nnterminirt. Das Rechtder Anderen hat diese Menschen von jeher wenig geküm-mert, nach dem Rechte, mit dem Jeder geboren wird, habensie niemals gefragt; aber das eigene, verbriefte undbesiegelte, private Recht, ja auf dem stehen sie hartnäckigfest und nur die Gewalt kann sie aus dieser Stellung ver-drängen. Aber es handelt sich auch um ihr Leben. Eineabgelöste Schwimmblase, deren Zusammenhang mit demernährenden Stamme gelöst ist, spielt die ärmlichste Figurvon der Welt. Mit lächerlicher Anstrengung bläht sie sichauf und sucht die ihr in der Rangordnung eigene Wurdeauch in der Vereinzelung zu behaupten. Sie schluckt undpumpt nach allen Seiten hin, ohne fähig zu sein, eine be-stimmte Richtung in ihren Bewegungen einzuschlagen, daihr der Stützpunkt, der Rückhalt abgeht, an welchen siegewöhnt war. So überschlagen sich diese gelösten, verstoße-nen Schwimmglocken in beständigen Purzelbäumen, indemsie zwecklos durch das Wasser hin und hertaumeln, bis end-lich nach tagelangem Abmühen und vergeblichem Quälen sievor Hunger und Elend zu Grunde gehen. Sie hatten nureins gelernt: nach der gegebenen Jmpulsion sich in: Taktezu bewegen und dieses Eine genügte nicht, ihnen nach ihrerTrennung aus dem Unterthauenverbande den nöthigen Le-bensunterhalt zu verschaffen. Arme Schlucker, nur durchihre Vereinigung stark, nur wie der elektrische Telegraphfähig, dann bestimmte Zeichen hervorzubringen, wenn derLcitungsdraht unzerstört ist, der sie mit der inspirirendenBatterie in Verbindung setzt! Wen kann es wundern, daßsie gegen solche Loslösung aus allen Kräften sich anstem-