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Untersuchungen über Thierstaaten / von Carl Vogt
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R daß sie den Kanal offen halten, welcher die gemeinsame^ Rohre speist; die Allgemeinheit schuldet ihnen VerbindlichkeitL dafür, daß sie nicht Alles in den weiten Falten ihresU Magens, in den Gitterränmen ihres Kassenraumes auf-W speichern, sondern aus Mitleid oder angeborner Gutmüthig-« keit auch Einiges in die allgemeine Cirkulation abgeben.H Dafür gebührt ihnen denn auch das Privilegium, alleinK schlucken, fressen und sangen zu dürfen; darum gebührt es3 sich, daß nirgends an dem gesammten StaatsorganismusE ein anderer Mund existire, der selbstständig sich ernähren^ könne. In der That ist es wenigstens bei den Blasen-Wägern so. Die Schluckmäuler sind die wahren und allei-^ nigen Priester dieser in materieller Hinsicht katholischenGesellschaft, denn sie trinken nicht nur, sie essen sogar fürH Alle, eine Ausdehnung des Privilegiums, die freilich baldG auch auf Erden hergestellt sein wird, wenn man nur dens Herren Montalembert und Falloux und den kleinen baheri-K scheu Karrikatnren, welche nach diesen Mustern angefertigt^ und unter den Namen Sepp, Lassaulx und Ningseis öffent-E lich von sächsischen und italienischen Gypshändlerbuben in1 der Münchener Kammerbude feilgeboten werden, gehörigeZeit zur Durchführung ihrer menschheitbeglückenden Pläneläßt.-

Der Staatsorganismus der Blasenträger beruht ganzauf jenem Prinzipe, welches in dem bürgerlichen König-thum Ludwig Philipps zur höchsten Geltung kam. DieBörseuwölfe und großen Kapitalisten, die hohe Bour-goisie, die Noblesse der Fabrikation und der Industrie,^ diese corrumpirte und verfaulte Schicht der Gesellschaft, die^ von dem Adel nur den impertinenten Lack, von Haus auS' 14 *