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die Fadchcn, an welchen die Fangkapseln hängen, altmäligzusammen; Untertanen gleich werden die größeren Angel-fäden aufgewnnden und mit ihnen das Opfer in die Höhegelüpft und dem Schluckmaule entgegcngeführt. Dieses drehtund windet sich in wollüstigen Krümmungen und dehnt sichso lang als möglich der Bente entgegen, welche langsamcmporgehißt sich dem gierigen Schlnnde nähert; — nundehnt sich der ganze Wnrmleib wie eine Schlange aus, dasMaul sperrt, der Magen bläht sich weit auf, so daß derganze Schluckleib einer Glockenblume gleicht, und mit einemRucke verschwindet das Opfer in der weiten Höhle, dieunmittelbar zusammenklappt und es in den weiten Fal-tungen seiner Höhle einschließt. In der gierigen Hast,womit dieses Alles ausgeführt wird, werden eine Mengevon Fangschuüren und Nesselwaffcn mit verschluckt und da-durch vielleicht dieselben Proletarier, welche die gute Beutemachten, so vollständig ruinirt, daß sie später zu Grundegehen und abfallen. Es ist das die geringste Sorge desSchluckmaules, das mit großem Gleichmuthe diese hinabge-schluugenen Stücke später von sich gibt und allenfalls mitdem aus der Beute gewonnenen Safte ein Paar jungerProletarierknospen ernährt, welche die in ihrer Arbeit zuGrunde gegangenen später ersetzen sollen und endlich viel-leicht auch auf ähnliche Weise in Ausübung ihres Berufesfür ihren verdauenden Herrn und Meister sich opfernwerden.
Je bedeutender die Zahl der Schluckmänler an einemgemeinschaftlichen Stamme, desto zahlreicher sind auch dieProletarier und desto mehr Schwimmblasen sieht man ge-wöhnlich, die den ganzen Organismus in Bewegung setzen.Von Zeit zu Zeit, bei Wellenstößen oder Erschütterungen