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Untersuchungen über Thierstaaten / von Carl Vogt
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die Erziehung der Jugend durch den Staat. Sie eröffneteneine Schule für das gesammte Fürstenthnm in Mentone, inwelcher die Pension um so bedeutender war, je schlechterdie Lehrer, und damit ein so geringfügiger Umstand dieEltern nicht abhalte, ihre Kinder in diese Schule zu schicken,so befahlen Seine Durchlaucht, daß Niemand im ganzenLande Erziehungsanstalten errichten, Schulen halten oderPrivatunterricht ertheilen dürfe. Zugleich war es den Elternverboten, ihre Kinder außer Landes zu schicken. Man nenntdieß ein Monopol der Erziehung; mein Gott, nein, eS istnur eine kleine Erweiterung des Bienniums, welches derdeutsche Unterthan auf der Landesuniversität zubringen muß;jenes kleinen Privileg's, um welches die Vertreter derUniversität Gießen jetzt wieder auf dem Landtage betteln.

Die Freihandelsideen waren zur damaligen Zeit nochnicht entdeckt, wenigstens noch nicht für das FürstenthnmManaco und dessen weise Regierung. Die Finanzwissen-schaft drehte sich noch durchaus auf jenen beiden Angelnder Ausgangs- und Eingangszeile und der Fürst war derAnsicht, daß der Nationalreichthum um so mehr zunehme,je mehr indirekte Steuern bezahlt würden. Der Fürst be-rechnete ganz richtig, daß die Bewohner seines ihm vonGott anvertrauten Landes Citronen und Oel verkaufenmüßten, um leben zu können; er belegte beide Produktemit einem Ausgangszolle. Die seiner fürstlichen Natur in-härirende Gier ließ ihn aber diesen Ausgangszoll so hochgreifen, daß viele Eigenthümer vorzogen, ihre Citronen ver-faulen zu lassen und mit den Oliven die Schweine zu füt-tern.Der Schmuggel konnte so leicht betrieben werden ander felsigen Küste, die eine Unzahl von Punkten und heim-lichen Ankerplätzen besitzt! Die Besoldung der Donanicrs