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Neuer Aufschwung der Bildhauerei seit dem XIII. Jahrhundert.

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Diese Statue, welche sich noch zu Rom in dem Se-natorenpalast des Capitols befindet, wurde diesemFürsten errichtet, als ihn der Papst Clemens IV. ,um sein Ansehen in Italien zu befestigen, die Würdeeines römischen Senators verlieh. Nachdem dieseStatue lange Zeit vergessen war, wurde sie 1481wieder aufgefunden und aufgestellt, wie folgendeInschrift am Sockel besagt:

Ille ego, praeclari ruleram qui seaeptra senatus,Rex Siculis Carlus jura dedi populis.

Obrutus heu jacui saxis fumoque! dedcruntHunc tua couspicuuni tempora, Sixte, locum.

Ilac me Mattheus posuit Tuschanus in aula,

Et patriae et gentis gloria magna suae;

Is dedit at populo post me jura bona Senator,lnsignis titulis, dotibus atque aniini.

Anno Domini MCCCCLXXXI. III. semestri.Matteo Toscano, welcher diese Statue wie-der aufrichten liefs, war selbst Senator von Rom ,so wie auch Gnvernatore von Perugia, Bologna undFacnza ( Bella stör in diplnm. de' Senat, etc,Koma, 1701, vol. 2 in 4 toi).

2) Silbermünze, zu Rom bei Gelegenheit derEinführung Carls von Anjou iu die römische Se-natorenwürde, welches 1205 daselbst stattfand, ge-schlagen; man sieht auf der einen Seite die sitzendeFigur Roms, in der einen Hand eine Weltkugel, inder andern eine Palme haltend, mit dieser Inschrift:Roma capud mundi S. P. Q. R.; auf der Kehrseiteist ein schreitender Löwe, darüber eine Lilie, dasfranzösische Wappen und die Devise der GuelfischenPartei, mit diesen Worten: Carolus rex Senator urbis( Vergära, Monete del regno di Napoli; Roma,1715, tav. IX., No. 4.).

3) Goldene Medaille aus Agincourt’s Samm-lung, noch unedirt; sie trägt auf der einen Seite dieFigur des heil. Petrus , der einer vor ihm kniendenPerson die Standarte (vexillum) überreicht, dasZeichen der Senatorwürde; man liest darauf: San-ctus Petrus. = Senator urbis; auf der andern Seiteist die stehende Figur des Heilandes, in der Hand-lung des Segnens, mit diesen Worten: Roma caputmundi S. P. Q. R.

4) Statue der Königin Margarete, odervielmehr nach den besser unterrichteten Schriftstel-lern, der Kaiserin Elisabeth , Tochter Otto’s, Herzogsvon Baiern , und Mutter des jungen und unglück-lichen Conradin ; sie ist dargestellt, wie sie in derHand die Börse hält, mit welcher sie das Lebenihres Sohnes erkaufen wollte, den sie aber unglück-licher Weise schon enthauptet fand. Diese Statuebefindet sich zu Neapel in einem der an die Carme-literkirche anstofsenden Kreuzgänge; sie stiftete die-

ses Kloster mit demselben Gelde, und liefs in derKirche die Leiche ihres Sohnes beisetzen; man siehtdieselbe gewöhnlich als ein Werk dieser Epoche an,aber der Styl der Gewandung und die Leichtigkeitder Arbeit lassen glauben, dafs sie später restituirtworden sei.

5) T h e i 1 des Mausoleums desRobertvonAnjou, genannt der Weise, König von Neapel, En-kel Carls von Anjou, des Ersten dieses Namens; siew urde zu seinem Gedächtnifs in der Kirche des Klo-sters Sta. Chiara errichtet, welches er und seine Ge-mahlin Sancia von Aragon zu Neapel gegründet hat-ten. Dieser Fürst, gestorben im Jahre 1240, ist hierunter zwei Gestalten dargestellt; an dem unternTlieile ist er liegend und im Kleide eines Francis-canermönchs dargestellt, an dem obern Tlieile sichtman ihn sitzend, die Krone auf dem Haupt, dasScepter in der Hand, und bekleidet mit dem Königs-mantel; auf dem Sockel liest man diesen Vers:

Cernite Robertuin regem virtute refertum.

Dieses Mausoleum, im gothischen Styl erbaut,hat einen sehr beträchtlichen Umfang und ist einWerk des Masuccio, des zweiten dieses Namens,eines neapolitanischen äufserst geschickten Bild-hauers und Architekten jener Zeit; man kann einedetaillirte Beschreibung davon in dem Werk desBernardo de’ Dominici finden, betitelt: Vitede' Pittori, scultori ed Architetti Neapolitani;Napoli , 1742, 3 vol. in hto, tom. I., pag. 55.).

0) Eine der Silbermünzen, welche beimRegierungsantritt des Königs Robert geschlagensind; auf der Vorderseite sieht man die Figur diesesFürsten , sitzend auf zwei Löwen, die Krone aufdem Haupt, Reichsapfel und Scepter in der Hand,mit der Umschrift: Rohertus Dei gratia Jerusalemet Siciliae rex; auf der andern Seite befindet siehdas Kreuz von Frankreich , mit Lilien besetzt undfolgender Inschrift: Ilonor regis judicium diligit{Vergara, Monete di Napoli, pl. XII., pag. 40.).

7) Statue Carls II. , genannt der Hinkende,Sohn Carls I. aus dem Hause Anjou, König vonNeapel seit dem Jahre 1285, gestorben 1309; siebefand sich in einem Kloster, genannt Notrc-damede Nazareth oder de St. Barthelemy , gegründet durchdiesen Fürsten zu Aix in der Provence ; der Sockelträgt diese Inschrift: Carolus Dei gratia, Jerusalem et Siciliae rex, comes Provinciae. Die Zeichnungdieser Statue ist von Herrn Fauris de St. Vincent.

8) Statue der Isabelle von Frankreich,Schwester des heil. Ludwigs und Carls von Anjou,des ersten dieses Namens, ehemals in dem Chor derAbtei Long-Champ bei Paris aufgestellt, deren Grün-derin und erste Aebtissin diese Fürstin war, und