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Erster Band.
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„Vater zugethan war, zu erreichen, eine seiner Heldenthaten nach-„zuahmen, oder nur einen jener Lorbeer» zu erringen, womit sein„theures Haupt so reich umwunden war, dieß hängt von einer„höheren Bestimmung ab; . . . ich wünschte nichts so sehr, als„ihm noch im Grabe dafür danken zu können, daß er sich die„Mühe nahm, mein Vater, Lehrer nnd bester Freund zu seyn."

Prinz Eugen fand zu Wien von Seiten des Kaisers diewohlwollendste Aufnahme. War gleich der Feldzug des verflosse-nenen Jahres im Ganzen ungünstig ausgefallen, so hatten sichdennoch Eugen's Talente, sein fester Muth, die richtige Beur-theilung, mit welcher er die Schlacht bei Staffarda abgcrathen,und überhaupt seinen Gegner Catinat gewürdigt hatte, im glän-zendsten Lichte gezeigt. Daher zog ihn der Kaiser zu allen Con-ferenzen, welche er den Winter über hinsichtlich der AngelegenheitenItaliens hielt. Eugen setzte mit Nachdruck auseinander, wienöthig es sey, stärkere Truppenmassen dahin zu senden, wolleman nicht Gefahr laufen, dieses Land gänzlich an die Franzosenzu verlieren. Er wies nach, daß dies sowohl im besondern In-teresse des Kaisers, als auch in demjenigen der übrigen hohenVerbündeten liege; denn seyen die Franzosen erst Meister von ganzPiemont, so würden sie mifchlbar den Kriegsschauplatz entwederin das mailändische Gebiet, oder in das Königreich Neapel tragen,und dadurch die Krone Spanien nöthigen, ihre Truppen aus denNiederlanden abzuberufen, um ihre Besitzungen in Italien zu decken.Selbst für den Fall, daß sich die Franzosen auf den Besitz vonPiemont und Savoyen beschränkten, wären sie eben dadurch imStande, ihre Heere in Deutschland und in Flandern um ein Be-trächtliches zu verstärken.

Leopold!, fühlte das Gewicht der Gründe des Prinzen Eugen;es wurden daher dem Herzoge von Savoyen für den nächstenFeldzug 20,000 Mann kaiserlicher Truppen zugesagt, überdicßward durch die kaiserlichen Gesandten mit Holland und Englandwegen eines nach Italien zu sendenden Hülfscorps unterhandelt.

Unter solchen Aussichten für den bevorstehenden Feldzug fanden