Band 
Erster Band.
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185
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Unterdessen war Catinat am 1. Oktober bei Avigliana an-gelangt. General Bachevilliers, den er mit 1500 Reiternvoransgesendct hatte, steckte die herzoglichen Lustschlösser Balghcra,Rivoli und La Vencria in Brand und verbreitete Schrecken bisnach Turin. Am 2. Oktober nahm Catinat Stellung zwischenRivoli und Beniasco, wodurch er den Verbündeten die dirccteCommunication mit Turin abschnitt. Der Herzog von Savoycn,welcher gehofft hatte, den Sangone noch vor den Franzosen zuerreichen, mußte jetzt diesen Plan aufgeben. Er nahm an derSpitze von 2000 Reitern eine Recognoscirung der feindlichenStellung vor, wahrend General Rabutin abgesendet wurde, umzu untersuchen, ob es noch möglich sey, sich über Stupiuis rechtsnach Mirafiori zu wenden, um wenigstens von dieser Seite Turinzu decken und in einiger Verbindung mit der Hauptstadt zu bleiben.Allein auch hiezn war es zu spät. Catinat stand nur noch zweiMeilen vom Lager der Verbündeten entfernt. Der Flankenmarschgegen Mirafiori war daher in solcher Nähe des feindlichen Heeresnicht mehr ausführbar. Es blieb somit nichts mehr übrig, als sichzum Treffen zu rüsten.

Catinat hatte 77 Schwadronen, 48 Bataillone und 26 Ge-schütze unter seinen Befehlen. Seine Schlachtordnung am Abenddes 3. Oktobers war folgende:

Erstes Tressen:

Rechter Flügel unter dem Herzog von Vendvme:

Brigade Devroucy ... 8 Schwadronen.

„ Josfreuille ... 4 „

„ Grammont. . . 8_„_

l- 20 Schwadronen.

Mitte unter dem Gcuerallicutenant La Hoquctte:Brigade Bellane.... 5 Bataillone.

//

//

/,

Bauduman.ClerambaultMarvil. .FürstcubcrgFamcchon .

4

42

55

25 Bataillone.