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„bin reich genug, sobald es mir nicht an Gelegenheit fehlt,„meinem Monarchen Beweise meiner Treue und meines Eifers„ abzulegen."
Inzwischen berichtete Prinz Eugen über den Abfall des Her-zogs von Savoyen an den Kaiser, und erbat sich Verhaltungs-bcfehle unter so mißlichen Verhältnissen. Der Kaiser trug ihmauf, so lange in Italien stehen zu bleiben, als es geschehenkönne, ohne die unter sein Commando gestellten Truppen bloß zugeben.
Catinat hatte unterdessen Alles vorbereitet, um nach Ablaufdeö Waffenstillstandes für den Fall, daß der Wiener und MadriderHof Italiens Neutralität nicht anerkennen würden, mit Nachdruckzu opcrircn. Als die Verwerfung dieser Neutralität zu Turinanlangte, vereinigte der Herzog von Savoyen seine Truppen,bestehend aus 15 Bataillonen und 17 Schwadronen mit denen derFranzosen und rückte den 1. September bei Eolegno auf das linkeUfer der Dora.
Die verbündeten Generale, den vereinten Streitkräften ihrerGegner nicht mehr gewachsen, nahmen Eugen's Vorschlag an,über Chivasso und Morano sich gegen die mailändische Grenze zu-rückzuziehen, und sich auf die Deckung derselben zu beschränken.Catinat dagegen hatte den Plan entworfen, auf dem linken Uferdes Po hinabzuziehen bis Valenz«, dort auf das rechte überzu-gehen, und diesen festen Platz zu belagern. Der Bclagcrungöparkward zu Turin auf dem Po eingeschifft und auf beiden Ufern desFlusses von den Franzosen cotoyirt.
Die Verbündeten hatten auf ihrem Rückzüge nicht versäumt,Valenza gehörig mit Trupssbn zu versehen. 14 Bataillone, theilskaiserlicher, theils neapolitanischer und spanischer Truppen, zu-sammen gegen 6000 Mann nebst einer Anzahl englischer Kanonierebildeten die Besatzung unter dem Befehle des CommandantenFrancesco Colmcnero. Die Festung liegt auf einer Höhedes rechten Po-Ufers, und war ziemlich gut befestigt, auch mitden nöthigen Mund- und Kricgsvorräthen wohl versehe». Am18. September erschien daä französische Heer vor derselben undbildete aus dem linken Ufer die Blockirung derselben. General-I. 14