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Erster Band.
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Türken zu folgen und jede Blöße, die sie etwa geben würden, aufsBeste zu benützen. Den 8. September, an welchem Mustaphall.mit dem türkischen Heere die Theiß aufwärts rückte, benützte Eu-gen, das kaiserliche Heer mit einem eilftägigen Lebensmittel-Bc-bedarfe zu versehen. Am 9. September setzte er sich in Marsch;an diesem Tage ward der Szireger Morast, der beinahe ausge-trocknet war, ohne große Mühe überschritten und jenseits desselbengelagert. Am 10. Sept zog das kaiserliche Heer nach St. Tbomas.

Prinz Eugen, in der Voraussicht, die Türken möchten dieBrücke über den dortigen Sumpf abgebrannt haben, eilte noch amAbende des 9. Septembers mit dem Brückenzuge und einigen Ab-theilungen Reiterei nach St. Thomas, ließ während der Nachtzwei Brücken über den Sumpf schlagen, deckte am Morgen des

10. Septembers mit der Reiterei den Uebergaug des Fußvolkes,der Artillerie und des Gepäckes, und marschirte an diesem Tagenoch bis O Becse, wo er lagerte. Nachdem die sumpfige Gegendsüdlich von O Becse hinterlegt war, setzte Prinz Eugen am

11. September in 13 Kolonnen, nämlich 6 von dem Fußvolke und6 von der Reiterei, die Artillerie in der Mitte, das Gepäck hinterdem Heere durch Reiterabtheilungen gedeckt — den Marsch gegenSzegedin fort. Es war Morgens 9 Uhr, als ausgeschickte Husa-ren-Abtheilungen unter andern Gefangenen auch den Pascha Kut-schuk Dschaascr einbrachten; durch diesen, den Prinz Eugenmit dem Tode bedrohte, erfuhr er Folgendes: „Der Sultan habeallerdings vorgehabt, auf Szegedin zu marschircn, weil Tökölydie Eroberung dieses Platzes als leicht dargestellt habe, besonderswenn man den Marsch eiligst fortsetze; als aber Mustapha dieKunde von dem Anfbruchc der Kaiserlichen von Peterwardcin undzugleich die Nachricht erhalten habe, in Szegedin befinde sich starkeBesatzung, sey er bei Zcnta stehen geblieben, in der Absicht, denAnschlag altf Szegedin aufzugeben und mittelst einer Brücke aufdas linke Ufer der Theiß überzugehen. Die weitere Absicht desSultans gehe dahin, sich nach Tcmesvar zu wenden und von dortin Ober-Ungarn und Siebenbürgen einzufallen. Am lOtcn seyder Sultan selbst mit 1000 Pferden über die gegen Abend beendigteBrücke auf das linke Theiß-Ufer übergegangen. In der Nacht seydas Gepäck und das schwere Geschütz zum Ucbergange befehligt