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Erster Band.
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wundet worden war, verbarrikadirtc. General Mongon, undEsgrigni, der Intendant der französischen Armee, welche sichdurch Seitenstraßen diesen Truppen anzuschließen suchten, wurdengleichfalls nebst vielen andern Offizieren und Soldaten gefangen.Gcnerallieutenant Creu an hatte unterdessen einige Truppen ge-sammelt, und führte diese gegen die Hanptwache, hier stieß er aufden Prinzen von Commercy, der ihn mit Uebermacht angriff,und ihn, nachdem auch er tödtlich verwundet war, mit den mei-sten seiner Truppen gefangen nahm. Nach diesem Unfall befan-den sich von höhcrn Offizieren nur noch die Generale Rcvel undPraslin an der Spitze der Franzosen.

Engen, noch immer in der Erwartung, der Prinz von Bau-den: out werde durch das Pothor hereinbrechen, verwendete einenTheil seiner Truppen zur Blockirung von 3 französischen Regi-mentern in ihren Kasernen. Als jedoch immer mehr Zeit verstrichund Vaudemont nicht anlangte, zahlte er nicht langer aufdessen Mithülfe; er dirigirte den Obristlieuteuant Scherzer miteiner starken Abtheilung Infanterie dem Grafen Mcrcy zu Hülfe,und ließ diesem befehlen, sich wo möglich des Pothors zu bemäch-tigen. Allein zwei irländische Infanterie-Regimenter, welche in derNähe desselben kascrnirt waren, hatten sich hier aufgestellt, und ver-eitelten durch ihre tapfere Gegenwehr alle Versuche der Kaiserlichen,sich in den Besitz dieses Thores zu setzen. Der Rest der französischenBesatzung hatte sich inzwischen unter hartnäckigen Einzelngefechtennach der Esplanade der Citadelle zurückgezogen und dort gesammelt.

Prinz Vaudemont, durch schlechte Wege auf seinem Marscheaufgehalten, langte endlich auf dem rechten Po - Ufer, dem Brücken-köpfe gegenüber au. Allein der französische Hauptmann, welcherin demselben befehligte, ließ die Schiffbrücke in Brand stecken undschnitt dadurch dem Prinzen Vaudemont die Möglichkeit ab,von dieser Seite in die Stadt einzudringen.

Prinz Eugen, dem alles daran gelegen war, sich zum Herrndes Pothores zu machen, sendete den Hauptmann Magdonclan die beiden irländischen Regimenter, und ließ diese auffordern,das Gewehr zu strecken, da sich die ganze Stadt in seiner Ge-walt befinde. Magdoncl ward jedoch von seinen Laudslentcn