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lagerte bei Casalmoro. General Villepion bemächtigte sichLastet Goffredo's, woselbst Oberstlieutenant Scherz er mit etwa300 Mann gefangen ward. Sofort marschirtc Vendöme überMcdole auf Rodigo. Sein linker Flügel lehnte sich an Goito,der rechte an Rivalta. Eugen räumte auf dem rechten Mincio-Ufcr Aqua ncgra, Marcaria und Torre d'Oglio, und auf deinlinken Marmirolo, Eastiglione und einige andere Posten. Hicdnrchwar der Zugang zu Mantua auf der Nordseite eröffnet. Ven-domc, der zu Marmirolo eine Zusammenkunft mit dem General-lieutenant Tess«; hielt, begab sich in Person am 25. Mai nachMantua, überzeugte sich von dem trefflichen Verthcidigungszustandcdieser Festung und kehrte am folgenden Tage wieder nach Goitozurück. Auf dieser Seite behaupteten sich die Kaiserlichen nur zuEastiglione belle Stiverc. Vendöme sendete den General Rc-vcl mit einem Corps von 4000 Mann zur Belagerung diesesfesten Punktes ab. Oberstlieutenant Salz er, der die aus 400Mann bestehende Besatzung befehligte, mußte sich am Itcn Juninach scchstägigcr Vertheidigung ergeben. Durch den Verlust vonEastiglione belle Stiverc wurde den Kaiserlichen die Zufuhr vomGarda- See abgeschnitten.
Inzwischen hatte Engen die durch Natur und Kunst gleichstarke Stellung zwischen Curtatonc und Moutanara bezogen, denOsonennovo (auch Foffa macstra genannt) vor der Front. Dasstark befestigte Borgofortc bildete am Po seinen äußersten linkenFlügclpunkt. Gegen Mantua bildete er eine halbkreisförmige Linievon Pradella über Cerese nach Pietole; weiter rückwärts hatte erdie Ucbcrgängc bei Govcrnolo über den Mincio, und bei Ostigliaüber den Po besetzt. Am 3. Juni rückte Vendöme in ein Lager,dessen rechter Flügel sich an Lc Grazie, und der linke an Rivaltalehnte. Beide Heere trennte das sumpfige Terrain des Mincio undder Foffa Maöstra. Der Raum zwischen denselben betrug kaum dieWeite eines Kanonenschusses. Bei der Papierfabrik, da wo derMincio in den See tritt, ließ Vcndomc eine Schiffbrücke schla-gen, um die Verbindung mit Mantua herzustellen. Bei Marcariaverband gleichfalls eine Schiffbrücke die beiden Ufer des Oglio.Mehrere Tage blieb Vcndomc in dieser Stellung, deren natür-liche Stärke er durch Vcrschanzungcn zu vermehren suchte. Tag-