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Erster Band.
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tcn Märsche bei der ungeübten Mannschaft nach sich zogen, ent-kamen. Eine Seitenbewegung des Prinzen über Möskirch nachKrauchenwies war ohne Folgen, daher bezog er am 27. Mai eineStellung bei Neufra, unweit Riedlingen, und einige Tage späterbei Mundcrkingen und zog sein bei Schcmberg zurückgebliebenes Ge-päcke hierher.

Das französisch-baiersche Heer lagerte am 27. Mai bei Saul-gau, am 28ten bei Oggelshansen, am 29ten bei Laupbeim, am30ten bei Ulm. Am 4. Juni stand dasselbe bei Obcrelchingen aufdem linken Donau - Ufer, und von hier aus berichtete Marsinan den Kriegsminister Chamillard nach Paris: »Die Ergän-zungsmannschaft scheine mehr den Spitälern, als dem Heere zu-geführt; für letzteres seyen eigentlich blos die frischen Pferde unddie Kleidungsstücke ein Gewinn."

Während dieser Ereignisse im Schwarzwalde und an der obernDonau setzte der Herzog von Marlborough seinen Marsch vonMainz an den Neckar fort; am 3. Juni langte er zu Ladenburgan. Die feindlichen Generale folgten seiner Bewegung mit gespann-ter Erwartung. Der Churfürst von Barern, statt sich gegen dieösterreichische Grenze zu wenden, verweilte bei Ulm auf beidenUfern der Donau. Die französischen Generale an der Maas, ander Mosel und im Elsaße wußten eigentlich nicht, wohin sie sichwenden sollten. Marlborough's Ankunft zu Eoblenz schien An-fangs auf Angriffsopcrationen an der Mosel zu deuten, seine wei-tere Bewegung nach Mainz das Elsaß zu bedrohen. Sein Marschan den Neckar verwirrte endlich alle strategischen Combinationeneines Villeroi, und selbst Tallard, nächst Vendömc undVillars, der fähigste der französischen Marschälle, wußte sich dieOperationen des britischen Feldherrn nicht zu erklären. Als sie aberaus ihrem Dunkel hervortraten, und die wahre Absicht Marl-borough's sich enthüllte, war es seinen Feinden nicht mehr mög-lich, dieselben zu vereiteln.

Am 6. Juni lagerte Marlborough bei Wiesloch, am 7tenbei Eppingen. Auf diesem Marsche trafen allmählig preußische,pfälzische und hessische Truppen bei seinem Heere ein. Am 8. Junilagerte dasselbe bei Großgartach unweit Hcilbronn.