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Erster Band.
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eines Theils der dortigen Magazine. Am Sten rückten sie in fünfColonncn über die Donau, am 6ten lagerten sie bei Baumheimzwischen der Schmuttcr und dcr Zusam; hier rückte auch die dänischeReiterei, 21 Schwadronen stark, unter dcmHerzoge von Würtem-berg in die Schlachtordnung ein.

Der Uebergang über den vom Regen heftig angeschwollenen Lech -geschah vom 8ten auf den lOtcn Juli unweit Genderkingen, wäh-rend General Herbevillc aus dcr Oberpfal; herangezogen wurde,und mit seinem 3000 Mann starken Corps Neuburg an der Donaubesetzte.

Am 10. Juli lagerte das verbündete Heer auf dem rechten Lech-Ufcr zwischen Mittelstetten und Burgheim. Das Städtchen Rain,in welches sich 400 Baiern geworfen hatten, und das aufderHaupt-Communication der Verbündeten lag, ward vom 13ten bis zum16. Juli beschossen und ergab sich am letztem Tage mit 24 Geschützen.

Während dieser Zeit wurden die Brücken über den Lech und dieDonau vervielfältigt und mit Verschanzungen versehen. Auch wardvon hier aus ein Reitercorps von 29 Schwadronen unter dem kai-serlichen General, Prinzen von Hannover auf das linke Donau-Ufer zurückgesendet, um das Vorrücken französischer Colonncn zurVerstärkung des Churfürsten zu verhindern.

Am 17. und 18. Juli setzte das verbündete Heer seinen Marschüber Osterzhausen nach Aichach und am 19. Juli nach Friedbcrgfort, welche Stadt von den Feinden bei der Annäherung der Ver-bündeten geräumt wurde.

Der Churfürst von Baiern, gedemüthigt durch die Niederlage beiDonanwerth und in äußerster Besorgniß um seine Hauptstadt, zeigtesich jetzt friedlichen Unterhandlungen geneigt, in der Hoffnung, da-durch sein Land vor den Gräueln einer militärischen Strafhcim-suchung zu bewahren. Kaiser Leopold I. versah den GrafenWratislaw mit den nöthigen Vollmachten, und schon war der 25teJuli zum Abschlüsse eines dem Churfürsten höchst günstigen Ver-trags bestimmt, als dieser plötzlich die alte Fassung wieder gewann,sobald er vernahm, daß französische Verstärkungen unter dem Mar-schall Tallard im Anmärsche seyen. Er brach alle Unterhand-lungen ab, und ließ daher den Verbündeten keinen andern Aus-