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ziere und 5176 Unteroffiziere und Soldaten. Der Antheil desPrinzen Eugen bestand aus 483 Offizieren und 5010 Unteroffizierenund Soldaten.
Im Ganzen wurde das französisch-baier'sche Heer durch die Nie-derlage bei Höchstadt um 30000 Mann vermindert, unter welchensich 6000 Todte befanden. Die Beute war überaus groß. Siebestand aus 5400 mit Mund - und Kriegs - Bedürfnissen beladencnWagen, 34 mit Damen angefüllten Kutschen, 334 Maulthiere»,welche mit der Feldausrüstung und dem Silbergeschirr der höherenOffiziere beladen waren; dem größten Theile des Geschützes, 224Fahnen und Standarten, 17 Pauken, der Kriegskasse, der Kriegs-kanzlei, 3600 Zelten und 25 Pontonen.
Nach amtlichen Berichten war der Verlust der Verbündeten fol-gender :
Todte. Verwundete.
1) Braunschwcig - Lüncburg - Zell 414 615
2) Dünen.1311 1047
3) Engländer ...... 676 1528
4) Hessen. 164 731
5) Holländer . ..... 676 1470
6) Kaiserliche ...... 247 380
7) Preußen ...... 630 1150
8) Rcichstruppen ..... 316 402
Zusammen — > 4434 7323
darunter 276 todte und 589 verwundete Offiziere.
Die Lücken in den Reihen der Verbündeten füllten sich theilsmit Gefangenen, theils mit Ueberläufern; so traten ;. B. die zweideutschen Schweizer-RegimenterGreder und Zurlauben, 3000Mannstark, zu den Verbündeten über.
Der Churfürst und Marsin führten die Trümmer ihres Heeresam 13. August bis Lauingcn und Dillingcn; dort gieugen sie in derNacht auf das rechte Donau-Ufer über, und zogen, nachdem siedie dortigen Brücken abgebrannt hatten, am 15. August über Lcip-hcim in die Gegend von Ulm. — Die Verbündeten rückten am 14tenin ein Lager zwischen Wittislingen und Steinheim hinter der Egge,und ließen durch zwei entsendete Corps die Brücken bei Lauingcnund Dillingen wieder herstellen.