IV" licflcction
des Grafen von Bismark.
Eugen hatte sich für den Feldzug von 1704 mit dem Herzogevon Marlborough frübzeitt'g in Rapport gesetzt, mit welchem ereinen vertrauten Briefwechsel für diesen Zweck unterhielt. Als Hof-kricgsraths-Präsident benützte er den eminenten Vortheil, den ihmdiese hohe Fnnction gab, um alle nöthigen Einleitungen für diesenFcldzug bei Zeiten zu machen. Das dreizehnte Kapitel giebt hier-über sehr belehrende Aufschlüsse, uud höchst wichtige Details; unterandern das Schreiben, womit Eugen unter dem 13. Mai 1704dem Herzog Marlborough dieses Verhältniß mittheilt. „Ich habe",schrieb er, „das Glück gehabt, in doppelter Person handeln zu„können. Ich sorgte als Kriegspräsident den ganzen Winter hin-durch, daß der Feldmarschall Eugen im Frühjahr alle seine Be-dürfnisse für den Fcldzug in Ordnung habe."
Die Conceptionen dieses großen Mannes fanden bei dem Her-zoge von Marlborough eine vollkommene Erwiederung, und es istdies auf eine eben so lehrreiche als anziehende Weise von dem Ver-fasser entwickelt. Das Studium, wie diese beiden Männer dieSchwierigkeiten bekämpften und besiegten, die ihnen von allen Sei-ten gemacht wurden, verdient ernsthaft genommen zu werden. Be-harrlichkeit in der Ausführung des entworfenen Operations - Plansführte zum Ruhme des Sieges. — Beide, gleich groß im Cabinetwie im Felde, empfiengcn den Lohn ihrer Anstrengungen in einemvollkommenen Erfolg ihrer Conceptionen.
Der Marsch des Herzogs Marlborough aus den Nieder-landen bis nach Baicrn ist strategisch und taktisch ein Meistcrzug.Das Erkennen des Punktes, auf den in dem ausgedehnten Kriegs-