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und 6000 Verwundeten angegeben. Der größere Theil hieven be-fand sich fedoch auf Seiten der Franzosen. Ausführliche Ausweisegeben den Verlust der Kaiserlichen zu 2027 Todten und 2102 Ver-wundeten an, dagegen war ihr Verlust an Generale» und HähernOffizieren ungleich beträchtlicher, als der der Franzosen. Die ge-nommenen 3 Geschütze mußten die Kaiserlichen nebst 7 der ihrigenauf dem Rückzüge im Stiche lassen. Auch machten die Franzosenmehr Gefangene (1800 Mann nach ihrer Angabe), als die Kaiser-lichen.
Von beiden Seiten schrieb man sich den Sieg zu; in Wien,Turin und Paris ward das Vo Koni» gesungen. Der Wahrheitgemäß hatten die Franzosen hiezu mehr Ursache, weil sie Herrendes Schlachtfeldes blieben.
Eugen schrieb am 19. August an den Fürsten Adam von Lich-ten stein aus dem Hauptquartier Trcviglio:
» Die wahre Kugel hat mein Schicksal noch nicht entschie-"den. Ich bin bleffirt, aber nicht gefährlich. Dicßmal muß"meine Heilung schnell vor sich gehen. Nach der Bataillc, die"eine der hitzigsten war, blieb ich noch 3 Stunden auf dem" Schlachtfeldc, um die Franzosen, die aller Orten sich den»Sieg zuschreiben, zu erwarten. Ihr Verlust ist zweimal"stärker als der unsrige, und der Sieg mehr als vollkommen»aiif unserer Seite. Der Herzog von Savoycn, dessen"Rettung es galt, kann nun etwas leichter athmen, wiewohl"ihn noch mancher Sturm beunruhigen wird. So viel ich"aber voraussehe, wird dieser Feldzug so wenig, wie der" vorige, entscheiden."
An den Herzog von Marlborough schrieb.er drei Wochenspäter:
"Daß ich Euer Durchlaucht nichts von meiner Blessur" meldete, rührt daher, weil ich Sie mit einer solchen Kleinig-"keit in meiner ersten Nachricht nicht unterhalten wollte. Es"ist allerdings wahr, daß das Treffen bciEassano sehr hitzig"seyn mußte, denn die Anstrengung unserer und der fciud-" lichen Truppen war außerordentlich. Wir hatten wegen der"vielen Canälc das Terrain gegen uns; es wäre aber sicher