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hinter der Mitte der Verschanzungen aufhielt, tödtlich verwundetworden. Der Herzog von Orleans, der sich gleichfalls hier be-fand, hatte bereits eine lcichre Wunde an der Hüfte erhalten, dieer nicht achtete; allein bald darauf ward er schwer verwundetam Arme und mußte sich auf das rechte Po-Ufer zurückziehen, umsich verbinden zu lassen, nachdem er im Allgemeinen den Rückzugangeordnet hatte.
Unterdessen fand der linke Flügel der Verbündeten neuen Wider-stand. Die Infanterie hatte den Bewegungen der dem Feinde ge-gen die Stura nachsetzenden Reiterei nicht zu folgen vermocht. Da-her setzte sich die französische Infanterie von Neuem zwischen derStura und der Eircumvallations-Linie. Die verbündete Reitereimußte Halt machen und die Ankunft ihrer Infanterie abwarten.Jetzt aber ward das Gefecht aufs Neue mit größtem Nachdruckangefangen, der Feind aus allen befestigten Punkten vertrieben,und an seine Po-Brücke beim alten Parke zurückgetrieben, wobeieine Menge Gefangener gemacht wurde. Der Rückzug der fran-zösischen Infanterie gieng theils über die Brücke der untern Doraund über die Po-Brücke von Notre-Dame du Pilon, theils überdie Po-Brücke, welche zwischen den Mündungen der Dora undder Stura geschlagen war. Die Reiterei setzte durch eine Furch,wobei viele Leute derselben ertranken.
In diesem Augenblicke machte Graf Dann an der Spitze sei-ner Reiterei einen Ausfall, um an der Ehre des Tags Theil zunehmen. Das verbündete Heer sah sich sonach gegen Abend imBesitze des ganzen feindlichen Lagers zwischen der Dora, der Sturaund dem Po. Alle feindlichen Abtheilungen, welche die Circum-vallationen und die verschiedenen befestigten Casincn besetzt hatten,fielen allmählig in die Gefangenschaft der Sieger.
Wahrend der Schlacht fuhren die Franzosen fort, gegen dieCitadelle von Turin Bresche zu schießen, und erst im letzten Au-genblicke der Niederlage verließen sie die Batterien. Alles Geschützblieb daher in denselben stehen, die Munitionsvorrathe sprengtensie jedoch meistens vorher in die Luft.
Der Kampf endigte erst mit einbrechender Nacht, um welcheZeit Prinz Eugen und der Herzog von Savoyen ihren Siegcö-einzug in Turin hielten. Der ganze noch in der Festung befind-