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Erster Band.
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sammelte, traf die Flotte an der genuesischen Küste ein; sie zählteim Ganzen 48 Kriegs - und 60 Transportschiffe. Auf letzterenward zu Genua, Savona und Finale das Belagerungsgeschütz, dieMunition und der Proviant für die Landtruppen eingeschifft.

Französischer Seits erkannte man bald, daß diese Rüstungenkeinen andern Zweck baben konnten, als einen Angriff gegen dassüdliche Frankreich. Ob dieser jedoch gegen Savoyen, die Dau-phins oder die Provence gerichtet werden würde, konnte lange nichtausgemittelt werden. Um allenthalben gerüstet zu seyn, sahen sichdie Franzosen daher genöthigt, die lange Reihe von Pässen, welcheaus Italien über die Alpen nach den genannten drei Provinzenführen, mit gleicher Vorsicht zu bewachen. Ludwig XIV. über-trug dem Marschall Tiefs« den Oberbefehl über die gesummtenStreitkräfte, welche zum Schutze der südlichen Grenzen Frank-reichs ausgestellt waren *). Die Vertheilung derselben war fol-gende: General-Lieutenant St. Pater stand mit 5000 Mann imThal von Aosta; General-Lieutenant Medavi mit 16 Bataillo-nen bei Conslans in Savoyen. 10 Bataillone aus dem Mont Ge-n«vre; 11 bei La Perousa, 2 in Kirm, 10 bei Barcelonette und10 in der Provence, zusammen 78 Bataillone. Hinter dieser Liniestanden 38 Schwadronen zur Unterstützung vertheilt. Das Haupt-quartier verlegte Marschall Tess« nach Brian«on, in dessen klin-gend und in der Grafschaft Nizza er den Rest seines Heeres untcr-

*) Z» den französischen Heeren waren die Weichlichkeit und der Luxusso hoch gestiegen, daß die Offiziere sich dadurch ruinirten, daß sie sichgegenseitig hierin zu überbieten suchten. Die Zahl der Bedienten unddas Gepäcke hatte sich vervierfacht. Ludwig XIV., dem wegen die-ser Mißbrauche von allen Seiten Klagen zukamen, erließ im Früh-jahr ein Reglement, wornach die Zahl der Pferde für einen General-Lieutenant auf 40, für einen »I»r<lel>->I <Ie «->»>>> auf 30, für einenBrigadier auf 25, und für einen Obersten auf 20 herabgesetzt undähnliche Verordnungen zur Beschränkung des Luxus gegeben wurden.Es scheint jedoch nicht, daß mit Nachdruck diesem Uebelstante ge-steuert ward, denn der Herzog von St. Simon, dem wir diese Notizverdanken, sagt bei dieser Gelegenheit: e» Illneo^e

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