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In den Straßen der Stadt ließen die französischen Ingenieuredas Steinpflaster aufreißen, die Keller mit Mist bedecken und Wasser-gefäße vor die Häuser stelle«. Die Galeeren, welche längs derKüste postirt gewesen, rief man in die Häfen zurück. Die nichtzum Kriegsgcbrauche verwendbaren Schiffe wurden unter das Wasserversenkt, um sie gegen die Wirkung der Bomben zu schützen.
Nachdem Marschall Tessö diele Anstalten getroffen hatte, be-gab er sich nach Air und zog dort ein kleines Corps zusammen,mit welchem er die verbündete Armee im Rücken zu beunruhigenbeschloß.
La Valette, das Hauptquartier der Verbündeten lag, hinter demrechten Flüges des Lagers. Der Bach L'Egoutiöre durchschnitt das-selbe in der Mitte. Die Infanterie der Kaiserlichen und der mei-sten deutschen Truppen stand auf dem rechten, d,is piemontesischcFußvolk in der Mitte, und das preußische auf dein linken Flügel.Die Reiterei bildete weiter rückwärts ein besondres Treffen.
Am 27. Juli recoguoscirte Prinz Eugen mt dem Herzoge vonSavoyen die Werke der Stadt; sofort wcno in einem Kriegs-rathe, zu welchem der Admiral Shovel beigepgcn ward, beschlos-sen, den Angriff gegen die vor dcni rechten Fügcl der Verbündetengelegenen Anhöhen zu eröffnen. Dieser Angrff ward am 29. Juligegen eine, vor dem Fort St. Catherine liegende, verschanzte Höhedurch 3000 Mann unter dem Gencrallieuterant Rehbindcr aus-geführt. Die französische Besatzung unter dem Brigadier Tcssszog sich nach der noch unvollendeten Scharze, welche den NamenFort St. Catherine führt, zurück. Auf )ie eroberte Höhe ließEugen 5 kleine Kanonen und 2 Mörser ringen, und befahl derArtillerie, nach dem unzugänglichen Felsen einen Weg herzustellen.
Um Mitternacht am 30. Juli brach Venerallieutenant Reh-binder mit seinen 3000 Mann gegen das Fort St. Catherine auf;ihm folgte zur Unterstützung der Prinz >on Sachsen-Gothamit 3500 Mann; noch vor Tagesanbruch begann der Angriff; dieBrigade Guerchois, welche diesen Posten vertheidigte, ward über-wältigt und zog sich, nachdem sie das Frt in die Luft gesprengthatte, in das Lager von St. Anne zurück von welchem die Ver-bündeten aus mehr als 100 Kanonen bescosseu wurden, ohne daß