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Aargauische Denkwürdigkeiten aus den Zeiten der Vergangenheit und der Gegenwart : ein historischer und biographischer Versuch ; erstes Heft / von M. Markus Lutz
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33
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So wurde dem Rhelriftl-ischen Stift auch die Freund-schaft und Gewogenheit Herzog Friedrichs von Oestreichnicht unwichtig/ welcher ihm im Jahr Vierzehnhundert undsechs/ die Bestellung der ansehnlichen Frikthalischen PfarreHerznach Ouskatronams) überlassen hatte/ und wogegendas Stiftkapitel, das Vergebungsrecht seiner eigenen Prob-stey und der Canonikate, an das Erzhaus Oestreich ab-trat e). Nach Jahresfrist bewilligte Pabst Gregor derZwölfte seines Namens, die Einverleibung der Einkünftedieser erstgedachten Pfarre Herznach, der Stiftkircheund der IVgenloe Oupitulan zu Rheinfelden s), und imJahr 1408 sicherte ein neuer Schirmbrief des HerzogFriedrichs von Oestreich, dem Stifte den ungestörtenGenuß seiner bisherigen Rechte und zugleich eine gänzlicheSleuerfreyheit zu Z).

Im Jahr 1417 bezeugten dem Rheinfeldifchen Probst,Dechant und Kapitel ihre Ergebenheit, sowohl die Kir-chenversammlung zu Basel, als Pabst Martin der Fünfte,und der Römische König Sigmund; indem sämmtliche

den. Allein dieses reiche Einkommen konnte die damalige Lage derStifts, dem Rektor nicht fernerhin gestatten. Durch Vorstellun-gen, die dasselbe von seinen mislichen Umstanden bey dem päbst-lichcn Stuhle angebracht hatte, erhielt cS soviel, daß dieses Rek-torat ihm einverleibt worden. Jni Jahr rgZS konnte es sich erstin den vollkommnen Genuß dieser neuen Erwerbung setzen; nach-dem er sich noch mit Hermann Schaler von Basel, wegen Dcr-wandschaftsamprache daran, abgefunden hatte.

e) vonatio kriLsteriei ^.relininein ac Lellw Laxituli, kacta, ann»Oomini 1406.

s) Incorporatio karoclu« llerrnacll, l^lenlam eanouicalem Lcclcsne colle^iatre lllleinkelä: a 6regvrio k. ?. XII. ^>. 1407-Lale-inl. kekr.

x) I.itteiL krotectiouie krieäerici, ^uilri.-e clueir, statr Uotten-knrZi X warum /r. 140S.

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