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Siebenter Band.
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Die Geologie.

ist die Thatsache, baß die verschiedenartige Natur des Nebengesteins von einigemEinfluß ist auf die Vertheilung der Erze in den Gangen. Diese Thatsache ist be-sonders durch Untersuchungen im sächsischen Erzgebirge festgestellt worden, welche inden letzten Jahren angestellt wurden und sich zum Theil in Cotta's „Gangstudien"mitgetheilt finden.

Flötzformationen.

Auf dem großen Gebiet der Lehre von den mit regelmäßiger Schichtung über-ewander und jedenfalls vorherrschend durch Wasser abgelagerten Flötzformationen oderSrdimentargebildcn bewegt sich die Geologie schon weit sicherer, als auf den meistender bisher besprochenen Gebieten. Ihre Fortschritte bestehen hier mehr in Thatsachen<U4 in Hypothesen.

Die Reihe der übereinander liegenden Formationen ist in den letzten Jahrzehndenbedeutend vervollständigt, neue Parallelgebilde und neue Gesetze der Verbreitung wieder innern Gliederung sind erkannt worden. Als wichtigen Fortschritt von allge-meinster Bedeutung möchten wir es zunächst bezeichnen, daß man nicht mehr dieemzelnrn Flohformationen als überall gleichartige Ablagerungen allgemeiner Wasser-dedeckungen betrachtet, sondern daß man sie, dem gegenwärtigen Verlaufe der Dinge^iprechend, als mehr oder minder locale Ablagerungen in bestimmten geologischenEpochen ansieht, je nachdem eben das Meer diese oder jene Ausbreitung besaß. Ganz^bst ergab sich aus dieser naturgcmäßcrn Anschauung die , Deutung der petro-^ ^gleich zusammengesetzten, aber gleichzeitig gebildeten Äquivalente und Par-'°?"^ivnen, der ungleichen Mächtigkeit und mehr oder minder scharfen Begren-d s ^ e^elne». übereinander liegenden Formationen nach oben und unten, sowiest-h ,2/"annten zuerst von Volh und Constant Pre'vost eingeführten Facies, welchem gleichzeitige felsige, sandige, schlammige Uferbildungen, als pelagische, mittenbe nv"" abgelagerte Schichten, als Korallen- oder als Deltabildungen-in demsel-^nnen gegeben. Diese aber sind wieder in gewissem Grade analogKleinen und unter sich enger verbunden) den gleichzeitigen Parallel-, . c"! getrennten Meeren und den gleichzeitig im Meere oder auf dem Fest-

link n 'a äsen-Äquivalenten. Sie alle und ihre ungleiche geographische Verbreitungunk a "x Folgen von den steten Änderungen in der Bertheilung von Wasser

o- ' - ^ bie genauere Kenntniß der ungleichen Bevölkerung desselben Meeres

wch seiner Tiefe, die wir den Untersuchungen von ForbeS, Philippi und Akcide d'Or-^lgny verdanken, sind von großem Einfluß gewesen auf die richtigere Beurtheilungder organischen Reste in den Flötzformationen.

Doch wir wollen die Vervollständigung der Mhsormationsreihe etwas speciellerMS Auge fassen, indem wir dabei Naumann'S neuesten Vortrag über diesen Gegenstand nicht unberücksichtigt lassen. Was man früher in Werner's Sinn Urgebirgew-A» ^ urformationen) nannte, kann als solche« natürlich nicht mehr angesehenniicken üroßkentheils in die Classe der eruptiven Gesteine oder der krystalli-bei dem sehr zweifelhafter Entstehung gehört. Jene ganze Benennung ist

zu MisverstLndnisscn^f'^ Geologie besser aufzugeben, da sie nur allzu leicht

») Grauwackengruppe.

Die Lehre von dem Werner'schm Übergang-gebirge (Grauwackengruppe) hatin den letzten Jahrzehnden eine ganz wesentliche und durchgreifende Umbildungerfahren, eine Umbildung, wie sie nur unter dem Einflüsse des LichtS erfolgenkonnte, welches die Lehre von den Vesteinerungen über alle sedimentären Formationenverbreitet hat. Nachdem Hisinger schon 1826 in Schweden und auf den benachbar-ten Inseln die Grauwackengebilde nach ihren Versteinerungen in zwei AbtheilungenSetrennt hatte, wendete sich in England seit 1833 die Thätigkeit einiger Geologenüanz vorzugsweise der Erforschung dieser Bildungen zu. Ein Gleiche- geschah bald