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Siebenter Band.
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347
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Die Geologie. 347

so gelangte man zu der Überzeugung, daß auch hier ein großer Theil der meist schief-rigen Erauwackengebilde der Devonischen Formation zugerechnet werden muffe; undgegenwärtig unterliegt eS gar keinem Zweifel mehr, daß die Grauwackengcbiete inBelgien und Rheinpreußen, in Westfalen und am Harz, in Nassau und am Fichtcl-gcbirge, im Voigtlande und am östlichen Thuringerwaldc größtentheils der Devoni-scheu Formation angehören. Ebenso erkannte man sie in Rußland über einen Flächen-räum von mehr als 6000 geographischen Quadratmrilen; in Transkaukasien, wie imAltai, in Nord» und Südamerika und selbst in Australien. Aber ihre petrographischeZusammensetzung ist in diesen verschiedenen Gegenden schon eine etwas mannichfalti-gere als die der Silurformation. Nur die organischen Reste sind sehr übereinstimmend.

b) Aohlengruppk

Ob man die marinen Schichten des sogenannten Kvhlenkalksteins oder Berg-kalks auch noch zu der Gruppe der Grauwackenbildungen oder, wie eS üblich ist, zuden Steinkohlenbildungen rechnen solle, kann wol etwas zweifelhaft sein; doch wird«>an sich diesem Punkte vorläufig den englischen und belgischen Systematikerns"gen müssen, da in ihren vaterländischen Gegenden allein diese Formation recht deut-lich entwickelt zu sein scheint. Überhaupt aber ist die neuere Geologie darüber hin-aus, auf solche Fragen einen großen Werth zu legen. Die vertikalen AbgrenzungenFormationen sind alle mehr oder weniger localer Natur: was in dem einen Landebet ^ .^"einander verbunden ist, kann in dem andern sehr scharf getrennt sein. Manlideshalb alle dergleichen systematische Gruppirungcn als durchaus unwescnt-ch- als bloße Hülfsmittel zur Erleichterung der Übersicht.

H Dteinkohlcnformation, so ungemein wichtig für das praktische Leben, istsmb.' dieser Rücksicht vorzugsweise nach ihrer geographischen Ausbreitung unter-M lvorden. Man kennt sie jetzt nicht nur in den europäischen Brennpunkten derd» Deutschland, England und Frankreich, sondern auch am Donetz, an

'As - ^ Weißen Meeres, in Grönland und auf Spitzbergen, in Ostindien> 1 «, deragypren, auf Neuholland und VandiemenSland, in Bolivien und in Chile;m 6 . ^"lesten unter allen Ländern der Erde aber in den Vereinigten StaatenKohlengebiet von Illinois, Jndiana und Kentucky nimmt alleinbl-'t*. r-ü: so groß als ganz England ein; das apalachische Kohlengebiet

net sich auf 155 geographischen Meilen Länge und 39 Meilen Breite aus, undtm einzelnes Kohlenflötz des pittsburger Gebiets nimmt einen Flächenraum von 660öeographischen Quadratmeilen ein.

Während man früher einen Theil dieser Nord amerikanischen Kohlenablagerungenwegeir der anthrazitischen Beschaffenheit der Kohlen für älterer Entstehung hielt alsdie europäischen, ist neuerlich aus der fast vollständigen Übereinstimmung der fossilenManzenarten in beiden erkannt worden, daß sie von gleichem Alter sind, und daßdornigen Kohlenlager, welche mit der Alleghanykette gehoben sind, Wahlschein-Bit,.»!« . Einwirkung der Plutonischen Thätigkeit einen großer» Theil ihre«

unsern Alv«,"" haben, wodurch denn, wie durch zwei ganz analoge Fälle inalter oder < "" neues Licht auf den Grund der Verschiedenheit ungleich

Wenn L ^nun Kohlenflötz- fällt.

lenbildung als im allgem!in^?e?°rdamerikanische und die europäische Sternkoh-darf daraus doch noch nicht ok>»7 ^" Z"tepoche ungehörig zu betrachten haben, sozum Theil weit entl^ene»«^ weiteres geschlossen werden, daß auch die andern,ku^en , °bw°l ^ ^hr ähnliche Versteine-

es ist dar vi«l»i»bv ' . ^ ^ derselben geologischen Epoche angehören müßten:

^ »«wahrscheinlich. Denn es läßt sich erwarten daß in

üppigen "Lmidveaet".' ^struropa und Nordamerika die Überreste einer

tiae Ni.n. eÄ '°" rur Ablagerung kamen, in andern Gegenden der Erde mäch.' d« dE Meere abgesetzt wurden, die nur Überreste von Bewohnern

enthalten werden. Wirklich hat man auch schon dir Andeutung eine-