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Achter Band.
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Die Chemie.

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als Passive Allgemeinheit, sondern als negative, verzehrende, auf die Besonderheit

bezogene Allgemeinheit, ist die Luft, das vcrdachtlos schleichende Element. Dle Ele°

w'Nte des Gegensatzes, als das für sich seiende, nicht mehr allgemeine, sonder« m-dividualisirte Wer ehren, das im Verzehren sich selbst verzehrt, ist das Feuer; dasll'eichgüliige Anseinanderfallen, das Wasser, als das Element der Neutralität. DieErde endlich ist die feste Grundlage, an welcher diese Unterschiede ineinander übergehen.

Ebendaselbst, über den chemischen Proceß, erfahren ww Folgendes: „Wenndie Elektricität der zerbrochene Magnetismus war, indem ,n ihr die entgegengesetzt»Dole selbständige Körper sind, an welch« die positive und negative Elektncnat-th«lt ist, und ebenso der Jndifferenzpunkt, als die Explosion eines mdifftreiMn Lichfür sich cxistftt, so ist.der chemische Proceß dagegen d>e Totalität des G-staltens.

haben zwei selbständige Körper, die mehr dem einen oder dem andern Extremangehören, dem Metall oder dem Schwefel, sich in einem indifferenten Medmm bc-Segnen, und durck Aufgebung ihrer abstrakten Einseitigkeit, m die sie das Med mz-rsthen, zu einem dritten Körper sich verbinden, der d.e Totalität und Neutralitätdcr Gegensätze ist; — der dynamische Proceß in seiner h°chstenB°Ue„dung.^^,^^

Wenn solche Proben dcr Auffassung chemischer Verhältnisse bei den Meisternund Gründern der neuern „aturphilosophischen Schule sich finden, welche Verkehrt,heiten mußte dies nicht für ihre Nachfolger und Schüler ergeben, und zwar nichtallein bei den jünger» eigentlichen Philosophen, sondern auch bei Jenen, die dasSchicksal hatten, im Beginn ihrer Studienzeit eine solche »aturphilosophische Grundlagezu erhalten, um auf dieser Naturwissenschaften zu betreiben, und die nicht die Kraftbesaßen, sich aus der unfruchtbaren Spielerei mit unverstandenen chemischen und phy-siialischen Ausdrücken herauszureißen.

Was konnte unter solchen Umständen zwischen Chemie und Naturphilosophie surein Verhältniß sich begründen? Jedenfalls kein gegenseitig förderndes. Die Chemikermußten sich abwenden von einer Wissenschaft, in welcher bei völliger Unkenntmß derwichtigste», chemischen Grundsätze und Begriffe dennoch mit chemischen Namen undProcessen ein bedeutungsloses Spiel getrieben wurde; ja sie mußten ein großes Mis-srauen gegen die ganze Philosophie dieser Richtung erhalten. Und da sich die ChemieMihrer wissenschaftlichen Bedeutung von der Philosophie gänzlich ignonrt sah, so kehrtesich das Verhältniß um, und wir finden die ausgezeichnetsten Chemiker dcr Gegenwartchre schönen Forschungen verfolgen, die wichtigsten Thatsachen der Natur enthüllen, d.efolgenreichsten Gesetze und Anwendungen daraus entwickeln, indem sie dabei der seit^ucon Vcrulam begründeten und von Newton weiter geführten sichern indum»ven Methode folgten, gänzlich unbekümmert um die nebenher sich bewegende moderneNaturphilosophie, die bei allem Triumphgeschrei ihrer Anhänger doch nirgends zuerheblichen Resultaten führte. Ja nicht einmal auf Streitigkeiten und Widerlegungdieser philosophischen Richtung ließen sich die Chemiker ein; denn eS war bei demStandpunkte der Parteien, nach welchem ein gegenseitiges Verstehen nicht stattfindenkonnte wie Schleiden es sehr treffend bezeichnet — ein Kampf zwischen beiden

ebenso unmöglich als ein Krieg zwischen Spaniern und Mexicanern vor der Ent-deckung Amerikas.

Es kann aber nicht anders als in hohem Grade wünschrnswcrth erscheinen, daßzwischen Philosophie und exacter Naturforschung, die Chemie hierin eingeschlossen, eininniges Band geschlungen werde, zu gegenseitiger Befestigung und Erweiterung. Undscheint, als ob gerade die jüngste Gegenwart hierzu Anknüpfungspunkte biete.7^ sehen einerseits aus der Philosophie selbst Stimmen sich erhebe», welche, hie.turw^° Richtung verurtheilend, für alles philosophische Forschen den Weg dcr na-gen v'^^ichen Methode empfehlen; wir sehen andererseits, wie die Untersuchn»,»u d ^ ^cmiker sich mehr und mehr der Erörterung allgemeiner Fragen zuwende»,ö .Durchdringung und Beantwortung ein allgemein wissenschaftlicher Stand-

nothwendig erscheint. ,.

-2>enn sch^ Einzelne, die seit Kant mit den philosophischen Wissenschaften sich