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Zehnter Band.
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227
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Die Vereinigten Staaten von Nordamerika. 227

Staaten:

Bahnen:

Länge:

Staaten

Bahnen:

Länge:

Neujersey. . .

. 10

328 Meilen.

Ohio . . .

... 30

1713 Meilen.

Pcnnsylvanien

. 50

1375

,,

Jndiana .

... 18

982 „

Delaware. . .

. i

27

Illinois. .

... 14

777 „

Maryland . .

7

521

Michigan.

... 6

497 „

Virgmien. . .

. 21

779

Wisconsin

... 1

130 „

Nordcarolina .

. 6

270

Florida. .

1

26 „

Südcarolina .

. 10

713

Die Zahl der Linien elektromagnetischer Telegraphen ist 1853 auf 89 gestiegen.Die Drähte haben zusammen eine Länge von 23281 Meilen und reichen über eineStrecke von 16735 Meilen über das ganze Land von Süden bis Norden, mit Fort-setzungen in Canada, und östlich von der Meeresküste nach Westen bis über denMississippi. Postämter waren Ende 1852 schon 21191 vorhanden. Die Posten leg-ten 58,985728 Meilen zurück, wovon 11,062768 mit Eisenbahnen, 6,353409 mitDampfschiffen. Die Besorgung der überseeischen Posten durch amerikanische Dam-pfer begann 1847. Diese überseeischen Linien sind 1) die von Neuyork über Sout-hampton nach Bremerhaven, 3760 Meilen, einmal monatlich; 2) von Charlestonnach Havana, über Savannah in Georgia und Key-West in Florida, 689 Meilen,zwei mal monatlich; 3) von Neuyork nach Aspinwall direct, 2000 Meilen; vonNcuorleans nach Aspinwall direct, 1400 Meilen, zwei mal monatlich; ferner vonNeuyork über Havana nach Ncuorleans; 4) an der Küste des Stillen Oceans vonAstoria in Oregon, über Unipgua City nach San-Francisco, von da nach Monterey,Sän-Diego und Panama; 5) von Neuyork nach Liverpool; 6) von Neuyork überCoweS nach Havre. Dieser Dienst kostete 1852: 1,896250 Dollars, die Brutto-einnahmen des Postdienstes ergaben 6,925971, die Ausgaben 7,108459 Dollars.Überhaupt steigert sich die Anzahl der Dampfer ganz außerordentlich.

Flotte und Landmacht.

In den Jahren 1845 — 52 wurden in den Vereinigten Staaten nicht wenigerals 11615 neue Schiffe gebaut, davon waren 1620 Dampfer. Jene, welche die Postbesorgen, sind im Nothfalle auch zum Kriegsdienst verpflichtet. Diese abgerechnetbetrug die Kriegsflotte der Vereinigten Staaten 11 Linienschiffe, 15 Fregatten,20 Sloops, 4 Briggs, 2 Schoner, 16 Dampfer, 5 Vorrathsschiffc. Der Congreßbeschloß im März 1854 diese Flotte um 6, respcctive um 9 große Dampfer zu ver-mehren, da allerdings die active Seewehr den Bedürfnissen nicht entspricht. DieVereinigten Staaten haben große Schiffswersle zu Portsmouth, Boston, Neuyork,Philadelphia, Washington, Norfolk, Pensacola und Memphis; die höhere Lehranstaltfür den Seedienst befindet sich zu Annapolis. Die Flotte ist in sechs Geschwadergetheilt: für die indischen Gewässer, für die pacifische Westküste, für die afrikanischeKüste, für die brasilische Küste, für das Mittelmeer, und die sogenannte HomeSquadron an der atlantischen Küste der Vereinigten Staaten und Westindien. Dasstehende Landhecr zählt 10243 Man», wovon 959 Offiziere im Dienst. In mist-tauschn Beziehung ist das Land in drei geographische Abtheilungen geschieden, mitzusammen 11 Departements. Das Hauptquartier ist in Washington. Militärpostensind gerade 100 vorhanden, zum Theil kleine Forts, meist in Westen zum Schuhegegen die Indianer; Zeughäuser bestehen 12. Die Militärakademie befindet sichzu Westpoint am Hudson. Die Miliz bestand 1853 aus 2,211174 Mann. InKriegszeiten verstärkt sich das stehende Heer durch Freiwillige, deren im letzten Kriegegegen Mexico mehr als 40000 dienten.

Unterrichtsanstalten; Zeitschriften; kirchliche Statistik.

Aus den Volksunterricht verwenden die Einzclstaaten große Sorgfalt. DieZahl Derer, welche Schule» besuchen, übersteigt vier Millionen; es gibt an 100000

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