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gcgncn und durch vorsichtiges Betragen wenigstens den Verdacht abwehren, als gc>"der Ministcrwcchscl der kurhcssischen Verfassung selbst. Vielmehr war sein ersterFeldzug gegen den Bundcsstaat gerichtet. Die Haltung Kurhesscns im Verwaltung»'rath, die bekannte Note vom 13. April, das Drängen auf die Vertagung des erf»»'ter Parlaments, das Benehmen Hasscnpflng's auf dem Fürstcncongrcssc, dieschickung des Plenums in Frankfurt konnten auch dem gutmüthigsten Opiums»»'keine» Zweifel mehr darüber lassen, wohin die kurhcssische Politik steuerte. M-»mußte sehr bald erfahren, was die in der Note vom April gegebene Betheuern»-bedeute, daß die kurfürstliche Regierung „weit entfernt sei, durch diese Sehr'"eine Lockerung oder gar eine Auflösung des Bündnißvcrtragcs vom 26. Mai Hwirken oder nur herbeiführen zu wollen"; daß sie vielmehr zu den „begonnenen ^furtcr Verhandlungen mit dem Bewußtsein erfüllter Pflicht und dem Eifer zur»»kehren werde, wenigstens einige deutsche Staaten zu einem Kern deutscher Ei»h^in einer geordneten Verfassung zu gestalten". >,
Ob sich die preußische Politik täuschen ließ, vermögen wir nicht zu sagen; ^kurhcssische Landcsvcrtrctung ließ sich nicht beirren, ^ic verstand das Progra»'Hasienpflug's in der deutschen Angelegenheit richtig, und auch die Versicherung kesselt'daß er die gegebenen Berechtigungen und Freiheiten wahren und nie die Hand d-stbieten werde, „durch Ausnahmsmaßregeln ein zweischneidiges Schwert zu schleifss
vermochte im Hinblick auf seine Vergangenheit die Sorgen nicht zu beschwichtigen. B''-
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mehr gab die Kammer cinmüthig die Erklärung ab, daß sie in dem Auftretenneuen Ministeriums eine Erfüllung der im März 1848 gegebenen landesherrlichen^^
heißung, «alle Ministerien mit Männern zu besetzen, welche das Vertrauen des
genießen«, nicht zu erblicken vermöge und gegen alle etwaigen Folgen eines so^Ministeriums Verwahrung einlege. Dies Mistraucnsvotum schüchterte Hasscnpl,,'
natürlich nicht ein. Von einigen wenig bedeutenden Personen umgeben, nahm er tfss,
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sächlich die Gesammtleitung der Ministerien an sich, schien aber fürs erste die i>»»,sDinge ihrem Tange zu überlassen und war dafür bemüht, durch die Restauration^dem Gebiete der deutschen Vcrfassungssachcn die Entscheidung in den innern hcs!»^Angelegenheiten anzubahnen. Indessen stellte er das ungewöhnliche Ansinnen^,die Ständeversammlung, eine außerordentliche Geldbewilligung von 644000 Th» ,,zu machen, welche — mit der Verfassung im offenen Widerspruch — aus dcr . ^dcscreditkasse genommen werden sollten. Natürlich ward das unmotivirte und zwidrige Begehren mit Stimmcneinhclligkcit am 15. März abgelehnt. Gleichals die Eröffnung des crsurter Parlaments nahte, vertagte der Minister dieversammlung, um sie erst im Mai wieder zusammentreten zu lassen, unter de>»schcn Eindrucke von seiner Haltung in Erfurt, Berlin und Frankfurt. D>tmer intcrpcllirte Hasscnpflug über die deutsche Politik des Ministeriums, crh'^ ^>>nur unzulängliche Antworten. Der Verfassungsausschuß beantragte dahc»/-^ch'möge das Ministerium auffodcrn, der Unionspolitik trcuzublcibcn, mit E»»^ jctkhcit auf die definitive Einführung dcr UnionSverfassung hinzuwirken undetwa beabsichtigte Wiederherstellung des Bundestags feierlich zu protestiren-nicht zu zweifeln, daß diese Anträge von dcr Kammer angenommen werde» ' haü»Inzwischen hatte das Ministerium eine neue finanzielle Foderung erhoben- „ >»»»erst ein Budget vorgelegt, dann dasselbe für unrichtig erklärt, und verlos .xhe»-ohnc ein neues aufzustellen und dadurch die Übersicht über die Finanzlage d
einen außerordentlichen Credit von 760000 Thalern. Die Kammer lch»" ^
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bcaittragte die Feststellung des Finanzgcsctzes, und als dies nicht erfolgte,
ihr früher vorgelegten, dann dcsavouirtcn Entwurf des Finanzgcsctzes i» ^""bis ^Sie zögerte damit »msowenigcr, als mit dem Ende Juni die Zeit «blies,welcher die Steuern bewilligt waren. Es kam aber dem leitenden Mimi" ^'»9'pflüg nicht mehr darauf an, die Berathung darüber-herbeizuführen, sonder» ^ ^»um Brucke. Erst verlangte er okne RiMoeks FortbewlUw,
zum Bruche. Erst verlangte er ohne Berathung des Budgets Forro«.".--^Steuern auf weitere sechs Monate, dann wollte er die Berathung über v
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