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Eilfter Band.
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Mexico und Mittelamerika.

2) Die Ausgaben vorn t. Juli 1848 bis 1. Juli 1849 nach der amtlichen An-

gabe des Finanzministers hingegen:

für die Legislatur. 720500 Dollars

für das Ministerium des Auswärtigen und des Innern 898029 „

„ „ der Justiz. 155550 „

„ „ der Finanzen. 5,411984 „

„ „ des Kriegs. 7,709542 „

für den obersten Gerichtshof. 550250 „

Summa der Ausgaben 15,265445 Dollars.

Zieht man hiervon die Summen ab, welche nach der ministeriellen Angabedurch eine sparsamere Verwaltung in den einzelnen Zweigen der Regierung sowiedurch die in Vorschlag gebrachte veränderte Stellung oder Verminderung der Armee

erspart werden könnten, und schlägt diese an zu ... 1,500000 Dollars

so belaufen sich die Gcsammtausgaben des Staats auf 15,705455 „

Zusammenstellung.

Totalsumme der jährlichen Staatsausgaben .... 15,705455 „

Totalsumme der jährlichen Staatseinnahmen .... 5,540112 „

Jährliches Deficit. 8,225525 Dollars.

Deficit an den regelmäßigen Ausgaben. 8,225525 Dollars

Zinsen für die Schuld. 8,988451 „

Totalsumme des jährlichen Deficits . .. 17,215754 Dollars.

Unter solchen Umständen müssen sich natürlich die Zustände mit jedem Jährtverschlimmern. Die Schuld hat während der letzten fünf Jahre im großen Maß'stabe zugenommen. Die Summen, welche Santana vermöge des Gadsden-M"'trags erhalten, wurden die Beute der durchlauchtigen Hoheit selbst sowie seiner Freundt-Ein Willkürstaat, dessen Räubereien und Plünderungen von keiner öffentlichen Prewbekannt gemacht werden dürfen, kann sich jedoch auch unter verzweifelten finanzielle"Verhältnissen lange behaupten.

Dies bildet nun aber den finanziellen Zustand eines Landes, welches mit gute"'Grunde so berühmt ist wegen seiner reichen Silber- und Eoldminen, vorzüglich ^erster« wegen. Es ward hier und da irrthümlich behauptet, die Minen seien großAtheils erschöpft; dies ist keineswegs der Fall. Humboldt rechnet den jährlichen ^trag der Minen Mexicos unter spanischer Herrschaft auf nicht mehr als 25,00000Dollars oder ungefähr 1,184000 Pfund Sterling avoir llupoi8 Silber und ^Pfund Sterling avoir Oupois Gold. Nun aber hat die Münze von Zacatecaswährend der Nevolutionsepoche von 1811 — 55 die Summe von 60,552766gclieferl und seit der Zeit jährlich zwischen vier und fünf Millionen. Für die ^giebigkeit der mexicanischen Silberminen zu unserer Zeit sprechen auch dieüber die Erträgnisse der verhältnißmäßig friedlichen zehn Jahre (1855 — 44 ),

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schloffen, welche 185-1 gekündigt wurden, um ganz willkürlich verfahren zu können. Allstehat insbesondere durch Aufstellung übermäßiger Zölle dem legalen Handel große Hiut'., Hafest'den Weg gelegt, dann durch eine Schiffahrtsactc die Einfuhr auf fremden Schiffe» ^,jenabgaben und einem Diffcrcnzzoll von 50 belastet. Es waren dies natürlich Pasche» wSchmugglerbanden, die sich gewöhnlich mit den Aufständischen vereinigten.von Preußen für sich und die Zollvcrcinsstaaten, mit Ausschluß Hannovers, das ^"schlofft"Vertrag beibehalten, mit der nicricanischcn Regierung ein neuer Handelsvertrag abg > ^se»und von letzterer bereits am 10. Juli 1855 ratisicirt worden. ES scheint Preußen ^°>xlsvet'neuen Vertrag in der That gelungen zu sein, den bereits sehr bedeutenden „ z»kehr zwischen Deutschland und Mexico gegen die Folgen der erwähnten Schffwyschützen. D. Red.)