ll. IN der llissolutio 8SnKuiai8 6t nervorum. In solchenFällen haben sie zwar Sydenham und Hurham mittonischen und aromatischen Weinen bereitet oder in Ver-bindung mit Julapien gegeben. Von Hurham lesen wirlle kebribus Ienti8 «t nervosis Folgendes: »Heec autsimilia ut quints, soxts vel ootava kora cuiu julapiocarlliaco tempersnte sumantur, sudeo, Spiritus vola-tilis aromaticus aut kostillus iu tenuiore vino vel Isctissero cum vino pomacio parato, aut quoll quibusllamin casibus preestat, in tenui laotis sero sinapino iu-terllum llsri possunt: qurv sine nullo ma^no appa-rstu kadenlla neque oontemnenlla sunt remellia, prse-eipue spull psuperes ');
e. in allen Fällen, wo sie profusen Auswurf, Schweißund Durchfall nur vermehren.
Dähne **) fand die Molken einzig bei Gemüthskrankheitenund Durchfällen kontraindizirt. Allein der Behauptung der Gegen-anzeige des Molkengebrauchs in Gemüthskrankheiten widersprechendie Erfahrungen Ilr. Kottmann's, der heftige Gemüthskrank-heiten durch den innerlichen und äußerlichen Gebrauch der Mol-ken und den Aufenthalt in der Berglust auf dem Weißensteingeheilt hat. Auch Autenrieth hat Gemüthökranke zum Molken-gebrauch und zu fleißigen Spaziergängen in der reinen undgesunden Luft nach GaiS geschickt.
') , opsra pk^sioo-msckio», eap. 84, psx. 86. l.vp»i«
1784.
) Dähne, Adolph, die Milch- und Molkenkuren Leipzig.