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kommenen Heilung, daß der Herr Patient heute noch als aktiverHauptmann allen Strapazen der Ererzitien in bester Gesund-heit trotzt.
Wie nothwendig ein gutes und angemessenes Ver-halten auch nach der Kur sei, möge folgende Krankheitsge-schichte zur Warnung dienen.
Scchsunddreissigste Krankheitsgeschichte.
Dem Herrn Präzeptor W. v. Hcilbronn war wegen seinesBrustleidens eine Molkenkur verordnet. Er hatte dieselbe imHeinrichsbad gemacht und zwar mit so gutem Erfolg, daß ihngegen das Ende der Kurzeit sogar die Lust zum Tanzen anwan-delte und er auch wirklich im Taumel der Freude tanzte. SeineFrau und ein etwa zehn Jahre altes Töchterchen hatten denguten Vater abgeholt. Die Rückreise wurde über Weißbad ge-macht und dort en psssiwt das Wildkirchlein bestiegen. GegenAbend kamen die Reisenden in Gais an, und weil die Witterunggar schön und einladend war, wurde auch noch der GäbeliSmitgenommen. Zu diesen ohnehin großen Anstrengungen kamnoch der fatale Umstand, daß sie bei der Rückkehr vom GäbeliSvon einem Sturm überfallen wurden, der den Vater nöthigte,sein Töchterchen zu tragen und sich so doppelt anzustrengen.Abends war man bei der Tafel, das Nachtessen schmeckte gutund es wurde auch Wein getrunken. Müde von den Strapazendes Tages begaben sich die Reisenden zeitlich zur Ruhe und esward ihnen, da sich im Gasthof kein Platz mehr vorfand, einPrivathaus angewiesen.
Um Mitternacht den 28. Juli 1829 wurde ich ersucht,doch so schnell als möglich zu einem kranken Herrn in das Hausdes Herrn E. zu kommen. Im Zimmer des Kranken angelangt,stellte sich mir eine Schrecken erregende Szene dar. Zwei jam-mernde Damen, ein weinendes Kind und ein mit dem Kranken