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Wenn das Herz auch will verzagen,
Kindlich traue jener Macht,
Die dieß schöne All gemacht.
I. H. H. «rüs>.
Das Sonst und Jetzt.
Noch erinnere ich mich aus dem Anfang des letzten Jahr-zehnds im vergangenen Jahrhundert, daß, wenn nicht gar zuvornehme Kurgaste da waren, wir in der Schlafmütze, im Nacht-rocke und in den Pantoffeln zu Tische saßen; wir reihten unsim alten Wirthshause hinter den Tisch und setzten uns auf die(sogenannten) Banktrögli längs den Fenstergesimsen, die einenrechten Winkel in einer Ecke des Zimmers gegen den Platz unddie Kirche hin bildeten. Noch lebte der Vater des jetzigen Groß-vaters (Samuel Heim's), ein rüstiger Greis, der noch inseinem neunzigsten Lebensjahre den Weg nach St. Gallen zuFuß machte. Die Wände unsers Eßzimmers, gerade an die Küchestoßend, schmückten Chodowieki's Blätter, Calas im Gefängniß(je crsins viou Lt je n'rü pas ck'sutro eraints) und Ziethen,sitzend vor seinem König; ein Bild vom sogenannten Schotten-sepp mit der Molkenkufe (vulgo Schottendase) und dann eben-falls hinter Rahm und Glas das Bild einer Kalesche, mitwelcher ein Herr Schlatter von St. Gallen (wenn ich nichtirre, im Jahr 1784) die halsbrechende, mit unbehauenen Steinenholpericht belegte, nur für Saumrosse gangbare Straße vonSt. Gallen nach Gais machte, mit der zierlichen Inschrift, daßdieß die erste Kutsche sei, welche nach Gais gekommen undals ein Weltereigniß angestaunt wurde!
Diese Zeit von Mirakeln in den Alpen ist nun längst vor-über. Seit dem Jahre 1798 und 1799, wo die Franzosen dasAppenzellerland, wie die übrige Schweiz, besetzt hielten undnamentlich von St. Gallen und Gais aus die Operationen