Band 
Erster Band. A - G.
Seite
158
JPEG-Download
 

Baden

188

Baden

246 Stück auf die QMeile. Der Bestand war 1832:70,742; 1833: 71,236; 1834: 71,736; 1833: 71,777;1836: 72,606; 1837: 74,317; 1838: 76,338; 1839:77,230; 1840: 77,744; 1841: 76,736 Stück. In derPferdezucht gehört Baden zu den ergiebigsten deutschenStaaten, und wird nur von Preußen, Sigmaringen undWürtemberg übertreffen. — Der Schaafstand ist derniedrigste in Baden unter allen Viehgattungen; dennoch wardie Ausfuhr von Hammeln sehr stark, und nur in Baiernunter den Zollvcreinsstaaten beträchtlich größer, währenddie Einfuhr fast ganz unbedeutend war. Namentlich ge-schieht die Ausfuhr nach Elsaß in Frankreich, besonders überKehl und Alt-Breisach. Es betrug:

die

1837

1838

1839

1840

1841

1842

Einfuhr . .Ausfuhr . .

33

32,860

17

36,473

14

39,109

73

30,636

10

29,181

134

28,330

Der Viehstand wird nach einer Zahlung in Baden im Vieh, besonders Stieren und Ochsen, aus der Schweiz rc.Mai 1843 berechnet: zur Mästung statt.

66,918 Stück Ochsen Der Fleischverbrauch beträgt durchschnittlich pr. Kopf

274,979 -

Kühe

im Jahr mindestens:

4681 -

Farren

Stier- oder Ochsenfleisch.

. 6,8 Pfd.

148,873 -

Jungvieh

Ochsen - oder Rindfleisch.

. 8,8 -

188,707 -

Schaafe

Kuh - und Farrenfleisch .

. 3,4 -

481,000 -

Schweine

Kalbfleisch.

. 2,9 -

Diese Uebersicht beweißt

eine ansehnliche Zuzucht an

Schaasfleisch ....

. 0,6 -

Rindvieh; trotz dem findet noch Einfuhr von magern Rind-

Schweinefleisch. . . .

. 29,3 -

Bemerkenswerth ist das Verhältniß der Ausfuhr undEinfuhr. Die Ausfuhr an Tabacksfabrikaten ist seit 1838beträchtlich gestiegen, bei einer beträchtlichen Ausfuhr vonunverarbeiteten Blättern. Indessen hat die Einfuhr derletzteren auffallend, und seit 1837 um mehr als die Hälft«des Gewichts zugenommen, woraus nothwendig auf eineansehnlich steigende Verarbeitung des rohen Tabacks imLande selbst, zum Vortheil des Erwerbs, geschloffen wer-den muß.

Der Viehstand ist in Baden beträchtlich, und hatsich nur durch den Futtermangel in dem dürren Jahr 1842vorübergehend 18 « 2 /,z verringert. Von:

Pferden kommen nach der Jählung vom I. 1842 an

Vom Rindvieh (Stiere und Ochsen) betrug:

die

1837

1838

1839

1840

1841

1842

Einfuhr . .

2684

2348

2383

2332

3302

2326

Ausfuhr . .

4738

7266

11,397

9690

13,103

17,911

Hauptsächlich geschieht die Einfuhr aus der Schweiz, lebhaften Verkehrs; denn hier findet unter allen Zollvereins-während das Meiste, namentlich Stiere und Ochsen, nach staaten die stärkste Ausfuhr von gemästeten Schweinen,Frankreich, über Kehl, Schusterinsel, Rheinfelden und auch und eine nicht unerhebliche von magerem Vieh, hauptsäch-Randeck, weniges nur nach der Schweiz ausgeführt wird. lich über Schusterinsel und Rheinfelden nach Frankreich undAuch die Schweine sind in Baden ein Gegenstand der Schweiz statt, wie die folgende Uebersicht nachweist:

in

1837

1838

1839

1840

1841

1842

( magere.

1307

1883

1363

743

630

981

Einfuhr, Stück i ,

' ^ ' 1 gemästete.

287

210

264

230

184

149

l magere.

2866

6620

6246

3463

4142

3146

Ausfuhr, - Ästete.

2688

8338

1202

1824

1898

1664

Aus dieser Uebersicht sieht man, daß die Ausfuhr an und gemästetem der Ausfuhr bedeutend nachstand: ein Be-magercm Vieh am bedeutendsten war, obschon auch viel gemä- weis, daß die Schweinezucht in Baden ergiebig sein muß.stetes ausgeführt wurde, während die Einfuhr an magerem

Ein Produkt der Landwirthschaft ist die Wolle, deren:

1837

1838

1839

1840

1841

1842

Gc

1840

rberwolle1841 1842

Einfuhr . . in Ctr.Ausfuhr . . - -

Durchfuhr . - -

692

1303

10,912

698

4068

23,830

788

3333

20,396

809

2229

26,143

1084

6073

42,190

1034

3380

29,300

84

198 101