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Erster Band. A - G.
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163
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Badm

163

Badcn

An Band, Borte, Tressen !c. betrug die Ein-suhr 1842: 4; 1843, 4; 1844, 8 Ctr.; dagegen:

die Ausfuhr

die

Ausfuhr

1837

611 Ctr.

- 1841

132 Ctr.

1838

396 -

1842

337 -

1839

884 -

1843

321 -

1840

167 -

1844

326 -

Baden, so wie Würtemberg und Baiern sind die-jenigen Staaten im deutschen Zollverein, durch welche dierohe Seide demselben zur weiteren Verarbeitung größ-tenteils aus der Lombardei, zum Theil auch aus Frank-reich zugeht.

Es betrug deren:

in

1837

1838

1839

1840

1841

1842

1843

1844

Einfuhr. . Ctr.

2096

—

1343

—

4366

7310

7799

7796

Ausfuhr. . -

—

—

—

20

38

40

60

Durchfuhr . -

—

—

—

—

19

93

42

78

Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr sind zwar im Ver- beträchtlichen Masse des rohen Produkts im Lande ge-hältniß gestiegen, jedoch ist das Meiste der eingeführten sehr blieben.

An gefärbter, auch weißgemachtcr Seide oder Floretseide, auch gezwirnt oder ungezwirnt betrug:

die in

1837

1838

1839

1810

1841

1842

1843

1844

Einfuhr. . Ctr.

148

124

115

119

119

164

222

250

Ausfuhr. . -

12

33

30

20

6

6

99

71

Durchfuhr . -

1

2

1

3

10

2

3

11

an Scidenzeug- und Strumpfwaaren, Tüchern,

Bändern,

Blonden

rc.

die in

1837

1838

1839

1840

1841

1842

1843

1844

Einfuhr. . Ctr.

140

166

180

149

138

151

149

153

Ausfuhr. . -

183

311

261

247

289

254

249

196

Durchfuhr . -

134

183

126

138

235

260

196

160

an Waaren aus Seide mit anderen Gespinnstcn vermischt:

die in

1837

1838

1839

Einfuhr. . Ctr.

49

49

54

Ausfuhr. . -

73

47

68

Durchfuhr . -

49

80

82

Nur in der rohen und zugerichteten Seide ist die Ein-fuhr bei weitem beträchtlicher als Ausfuhr und Durch-fuhr; dagegen in den Seidenzeugen die Ausfuhr stärker alsdie Einfuhr. Man sieht daraus, daß in Bade» die Sei-denzeugmanufaktur lebhaft betrieben wird und mehr schafft,als der inländische Bedarf erfordert. Bis 1836 bestandennur 8 Seidenfabriken; aber seit Badens Zutritt zu demdeutschen Zollverein bis 1842 entstanden 8 neue, die zu-sammen über 1060 Menschen beschäftigten. Der Betriebdieses Industriezweiges muß natürlich für Baden vortheil-hafter, als für die nördlicheren deutschen Länder sein, weilan gewöhnlichen Töpferwaaren:

1840

1841

1842

1843

1844

149

138

131

83

130

247

289

254

163

237

138

235

260

26

46

durch Ersparung an Transportkosten im Bezug des Roh-stoffes die Waare wohlfeiler hergestellt werden kann, alsdies die anderen Länder vermögen.

Erwähnegswcrth sind noch vom Töpferthon fürPorzellanfabriken rc.

die in

1842

1843

1844

Einfuhr. . Ctr.

721

673

12

Ausfuhr. . -

38

1

—

Durchfuhr. -

4

178

—

nach Ctr.

1837

1838

1839

1840

1841

1842

1843

1844

Einfuhr. . -

4970

6162

3184

5568

4648

4134

3437

1102

Ausfuhr. . -

1323

1217

1318

1383

2111

1299

1168

1099

Durchfuhr . -

—

—

—

67

34

36

—

1

Davon wurden zollfrei nach dem schon erwähnten 1840 1841 1842 1843 1844

Uebereinkomme» aus der Schweiz eingeführt: 3821 2930 2833 2731 2427 Ctr.

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