Buchhalten
Buchhalter
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Ms was er uns schuldig wurde, in die rechte sein Haben,d. h. Alles was wir ihm schuldig wurden, verzeichnet. Außerden wirklichen Gläubigern und Schuldnern wird auch demKapital-Conto und dem Cassa-Conto im Hauptbuch eineRechnung eröffnet, in so fern dem Kaufmann unbedingtdaran gelegen sein muß, zu wissen, was er besitzt und wiesich sein Besitz von Zeit zu Zeit durch Vermehrung oder Ver-minderung verändert.
Man überträgt Posten für Posten, wie dieselben imMemorial auf einander folgen, doch in gedrängter Kürze,so daß jeder Vorfall nicht mehr als eine Zeile in Ansxwuchnimmt.
Die vordere der beiden zur Rechten befindlichen Sum-men-Columnen dient, um ausländische Währungen, wie. beiThalau u. Co. in Bremen die Thaler in Louis'dor, aufzu-nehmen. Im nachfolgenden Schema mußten diese vorderenSummen-Columnen, wegen Mangel an Raum, weggelassenwerden. In die rechts von der für die Monatstage bestimm-ten Columne befindliche Feldung werden die Folien des Me-morials bemerkt.
Wo Memorial und Cassabuch gänzlich von einandergeschieden geführt werden, und man aus Beiden ins Haupt-buch überträgt, tritt für die Form des Hauptbuches keineAenderung ein, nur daß man bei den Cassenposten da, wosonst die Folien des Memorials angemerkt sind, nun die desCaffabuches setzt.
Bei den »Überschriften der einzelnen Rechnungen(Conti), den sogenannten Köpfen, verfährt man in derRegel so^ daß man auf die linke Blattscite den Namen desGeschäftsfreundes (die Firma), und auf die rechte seinenWohnort niederschreibt; bei Firmen, welche viel Platz ein-nehmen , pflegt man wohl auch die Namen auf passendeWeise zu trennen.
Die von den Ueberschriften links und rechts, nebenden Worten Soll und Haben, stehenden Ziffern bezeich-nen das Folium. Dem Kapital-Conto und dem Cassa-Conto giebt man gern eine ganze Seite, so wie man diesauch bei Geschäftsfreunden zu thun pflegt, mit denen einstarker Verkehr stattfindet und deren Rechnung sich oft überviele Seiten erstreckt. Von solchen Conten, bei denen manvoraussieht oder vermuthet, daß sie nicht viele Posten nöthigmachen werden, pflegt man zwei, auch wohl drei oder vierauf Ein Folium zu bringen. — Ueber das Conto fürVerschiedene wollen wir weiter unten sprechen.
Die Wörter mein, sein, ihre, Ordre, auf, pflegtman im Hauptbuchc gewöhnlich abzukürzen in: m/, §/, i/,0/, »/. Wenn bei'm Abschluß einer Rechnung im Solloder Haben mehrere Linien frei bleiben, durchzieht man siemit einer schrägen Doppellinie, wie wir im zweiten Schemades Cassabuchcs gezeigt haben.
Hauptduoli.
Fol. 1.
Fol. 1.
L»// Kopital-Lvnto. _ //aösn
1846
Mem.
Fol.
1846
Mem.
Fol.
Jan.
1
1
Für die Kapital-Ein-lage.Thlr.
4006
Fol. 2 Fol. 2
Ho// 6 g 889 - 6 onto. //aöen
1846
Mem.
Fol.
1846
Mem.
Fol.
Jan.
1
1
Für die Kapital-Ein-
Jan.
1
1
Für Einkauf v. Zucker
läge:.Thlr.
4000
—
—
und Kasse: . . . Thlr.
443
13
—
-
3
1
- Kasse-Verkauf: . . -
19
12
9
S
8
2
- 2 Wechsel a/Ham-
-
6
2
- ein Wechsel »/Ham-
bürg und Amster-
bürg:. -
1406
—
—
dam:. -
2228
13
—
-
12
2
- Zahlung ».Günther
S
7
2
- Fracht und Spesen
für R. v. Besser u.
auf Melis: ... -
81
—
_
Soldau:. -
26
1
—
-
13
3
- einenWechselHBer-
-
20
3
- äiuo v.G.F.Heiter
lin:. -
866
23
9
aus Weißenfels: . -
176
1
—
-
22
3
- Fracht und Spesen
-
21
3
- Baarsendung von
auf Smalte: . . -
6
21
A. Briesmann in
s
31
4
- HandilgS. u. Haus-
Awickau: .... -
286
18
8
haltgs.-Unkosten: -
141
4
-
30
4
- Melis-Verkauf: . . -
201
16
—
-
-
-
- Cassen-Bestand:. . -
2377
18
8
Thlr.
6116
1
3
Thlr.
6116
Febr.
1
Für Cassen-Bestand- . Thlr.
2377
18
8