klavsillios
861
Cedcr
'fiiii-
>ume
zum
> ge- i
reymit! daswicrneadas«hu,bc-üdcltltcucract,d innutztvonzumchicdandeiser-mmtchuner-oßene isthonciß-
sthr ^
'UN-
>eiß,
IUN.
dere
gim
>en-
and
an,
'g,
gc-
im
ich-
ül-
wei
lche
ird,
age
>rch
au-
lan
die
lche
ich-
keiten, welche der Cautionssteller im eintretenden Fall zuerfüllen hat, sind verschieden, je nachdem er sich durch Bürg-schaft, Deponirung baaren Geldes rc. verpflichtet hat. ImWechselwesen können salzende Personen Caution for-dern und darauf, aber nicht nach Wechselrecht, klagen:
1) Der Acceptant einer Tratte oder der Ausstellereines eigenen Wechsels, welcher auf einen Verlornen Wech-sel zahlt.
2) Jeder Zahler, wenn der Präsentant sich nicht durchrichtiges Indossament als rechtmäßiger Wechselinhaber aus-weisen kann.
3) Der Bezogene, sofern er acceptirt oder zahlt, wennwegen Verspätung der Präsentation Verdacht entsteht, daßder Wechsel präjudicirt sei.
4) Ebenderselbe nach einigen Gesetzen dann, wennsich Spuren der Falschheit oder Verfälschung am Wechselzeigen.
8) Der Trassant, wenn er für einen verloren gegan-genen Wechsel einen neuen ausstellt.
6) Der Wechselschuldner nach einigen Gesetzen, wenner die Widerklage anstellt, obgleich das formelle Recht desWechselgläubigers liquid und unbedingt ist.
Anderseits kann der Wechsel-Gläubiger vomSchuldner Caution fordern, wenn die Schuld zwar nochnicht verfallen, aber die größte Wahrscheinlichkeit vorhan-den ist, daß sie nicht werde bezahlt werden; mithin:
a) wenn der Wechsel wegen Mangel Annahme prote-stirt worden ist;
b) wenn der Bezogene fallirt hat;
c) wenn der Protest wegen Mangel der Zahlung ohneden Wechsel zurückkommt;
ä) nach einigen Gesetzen auch wegen gewisser Umstände,in welche der Schuldner geräth.
s. Leinwand.
Calla, Caralluccio, d. h. Pferd, «ine kleineKupfcrscheidemünze im Königr. beider Sicilien (Neapel).
Caveev, Cavear, Cabir, Cavier, eine arabischeRechnungsmünze.
Caveot, Caviren, heißt Bürgschaft, Caution,Caution leisten.
ein altes italienisches Längenmaaß.
Caviar, heißt der eingesalzene Rogen mehrerer Fisch-arten, besonders des Hausens, Störs, Sterlets, des San-ders, Thunfisches, Mceräsche rc. In Rußland findet derStörfang in der Wolga und den in das kaspische Meer mün-denden Flüssen statt. Die schlechteste Sorte ist der ge-preßte, besser der körnige, der beste der Säckchen-Caviar. Eben so wird in Rußland aus dem Rogen desHausen Caviar bereitet. Der Caviar aus dem Rogen vomSterlet soll besser als der von den beiden vorhergehendenFischarten sein, ist aber selten. Im südlichen Rußland, inder Krim, unterscheidet man schwarzen, als die besteSorte, Mai-Caviar, und den rothen Caviar, als diegeringste Sorte.
Der in Italien bereitete Caviar heißt kottarga. Vor-züglich geschätzt wird der hellrothe der Meeräschen, den mandem russischen vorzieht. Der Caviar aus dem südlichen
Rußland heißt koutargue. Uebrigens liefert Rußland, woder astrakha nische für den besten gehalten wird, denmeisten. Derselbe wird in Fäßchen von verschiedener Größeversendet.
Uebrigens wird auch bei Pillau in Preußen und selbstin einigen Orten an der Elbe aus dem Rogen vom StörCaviar bereitet.
Uebrigens geht es bei der Bereitung des Caviars nichteben sehr reinlich zu; dessenungeachtet gilt er als ein gesuch-ter Leckerbissen. Der körnige wird für den besten gehalten,weil derselbe nicht so leicht stinkend wird als der andere.
Stadt auf der ostindisch-spanischen InselManilla, mit 6000 Ew., schönem Hafen, wichtigen Schiffs-werften, Arsenal und großen Magazinen, ist während sechsMonaten der Hafen von Manilla.
t Cavelato, heißen in Toscana die Zwei-
Paolistücke aus Silber.
Cawney, ein ostindisches Feldmaaß.
die Hauptstadt im französischen Guy-ana, auf der Ostküste von Süd-Amerika, auf der gleich-namigen Insel, an der gleichnamigen weiten und be-quemen Rhede, aber mit einem nicht eben tiefen Hafen.Die Stadt besteht aus der Alt- und Neustadt, undist der Stapelplatz der Ausfuhr dieses Colonial-Land-striches. Zur Ausfuhr kommen hauptsächlich Farbeholz,Cacao, Kasse, Zucker, Baumwolle, Indigo, Nelken, Vanille,Rocou oder Orlean, Cayennepfeffer, Tabak, Caoutchouc ingroßer Menge. Die Stadt hat ohngefähr 3000 Ew., undist der Sitz des Guverneurs, Privat-Raths (Conseil prive),Colonial-Raths, königl. Gerichtshofes, des Tribunals ersterInstanz.
Rechnung ist jetzt wie in Frankreich; die Maaße undGewichte sind die alten und auch neuen französischen; (.Fran-zösisch-westindische Eolonien.
Cayennepfeffer, s. Pfeffer.
(los-), Hauptstadt im Süd-Depart. der InselHaiti, mit einer wenig sicheren Rhede, aber dennoch derzweite Handelsplatz dieses Freistaates, mit etwa 11,000 E.,und einem Handels-Tribunal. Die Ausfuhr besteht inBaumwolle, Indigo, Kasse, Zucker rc.
Ceder, Cedernholz, Linus Ceärus c., engl. Ceäar;franz. Coclro; holl. Coclor; ital. und span.Ccäro; ruff. kellr;lat. Ceärus. Das Holz der Ceder ist harzig, hat eineneigenthümlichen starken Geruch, einen bitterlichen Geschmack,eine schöne braune Farbe, ist dem Wurmfraß nicht ausge-setzt, von sehr langer Dauer, übertrifft das Eichenholz anZähigkeit, steht ihm aber an Stärke und Festigkeit nach.Jetzt kommt das eigentliche Cedernholz sehr selten zum Ge-brauch, sondern unter diesem Namen andere Holzarten;z. B. aus Amerika eine Art Cypresse, weiße Ceder, Cupres-sus tkxoidos, genannt, und die Ceder, deren sich die Japanerzum Bau der Brücken, Schiffe, Häuser rc. bedienen, die aberebenfalls eine Cypresse ist, welche Thunbcrg als ein schönesHolz beschreibt, das lange dauert, ohne zu faulen. Der.lumpoi'us oxzceäris ist in Spanien, dem südlichen Frankreichund der Levante einheimisch, und wird gewöhnlich die brauneBeercnceder genannt. Die bermudische Ceder, luniperusIlermuäiana, ist auf den Bermuda- und Bahama-Jnseln ein-heimisch und giebt schätzbares Bauholz zu verschiedenen
71