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Erster Band. A - G.
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Durchschnittspreis

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verkehr fast gänzlich frei von Durchgangsabgabe bleibn Essind nämlich von der Entrichtung des Durchfuhrzolls befreit:

1) Alle Durchfuhrartikel, welche über die Seeküste derMonarchie herein- und in was immer für einer Rich-tung in das Ausland hinausgeführt werden;

2) alle Durchfuhrartikel, welche über den Berg Splügenvon der schweizer Seite herein in das Gebiet vonPiemont, Genua, Parma und Piacenza und in um-gekehrter Richtung transportirt werden;

3) Packctc durchreisender Kuriere unter dem amtlichenSiegel ihrer Höft;

4) Kleider, Wäsche, Gold - und Silberzeug, Geld undKostbarkeiten, welche die Reisenden zu ihrem unmit-telbaren Gebrauch mit sieb führen, und die Wagen, inwelchen sie die Reise zurücklegen, und

3) Frachtwagen, Wirthschaftsfuhrcn und Wasserfahr-zeuge, beladen oder leer.

Auf denjenigen Straßen, deren Länge IN österreichischeoder 30 gemeine italienische Meilen nicht überschreitet, wirdfür solche Gegenstände, welche mit mehr als 3 Kr. pro Ctr.zum Transit verzollt werden müssen, eine ermäßigte Transito-abgabc von 3 Kr. pro Ctr. erhoben.

Bei Mengen unter einem Centner, für welche derDurchfuhrzoll eigentlich weniger als 1 Kr. betragen würde,ist, sofern der Tarifsatz pro Ctr. 1 Kr. oder mehr beträgt,stets 1 Kr. zu erheben.

Außer dem Durchfuhrzoll wird von Durchfuhrgütcrnkeine Nebengebühr, weder für Bollette, noch für Verschluß w.gefordert.

In Frankreich müssen hinsichtlich des Transitover-kehrs unterschieden werden: Waaren, welche gegen Entrich-tung der Durchfuhrabgaben zum Transits erlaubt sind,welche nur bedingte Durchfuhrerlaubniß haben, und welchedurchzuführen verboten sind.

Durchschnittspreis, ist der Mittelpreis eines unddesselben Waarenartikels. Man bildet denselben entwederaus mehrern gleichzeitigen Prcissätzen, um sich diesenmittlern Preis als Maaßstab bei Berichten an Geschäfts-freunde dienen zu lassen, oder aus den Preisen einer Waarezu verschiedener Zeit.

N»r kinii», Hauptstadt der gleichnam. Grafschaft inEngland, am Wear, mit 12,00» Ew., die sich besonders mitWollzeug- und Teppichweberei beschäftigen. Die Stadt stehtdurch eine Eisenbahn mit dem Süden, durch eine zweifachemit der Ostküste nach Hartlcpool und South-Ficlds, unddurch eine andere mit der Westküste in Verbindung.

Idiinill«, eine spanische Goldmünze.

Durlach, Stadt in Baden, an der Pfinz, mit etwa4300 Einw., Acker-, Obst- und Weinbau, Fayencefabrik.

Münzen, Maaße und Gewichte sind die badischen. Vomalten Maaß kommen zuweilen noch vor:

kängenmaaß. Die alte Elle —246,47 franz. Linien,0,386 Meter.

Mssigkeilsmaaß. Das durlacher Sehen kmaaßhat 4 Schoppen, ----- 72,6 franz. Kubikzoll oder 1,44 Liter.

Dzcrü

Die übrigen alten Maaße und das alte Gewichtsind die frühern karlsruhcr.

Dürreubeig, Dorf in der preuß. Provinz Sachsenbei Lützen, berühmt durch sein Salzwerk. Ein anderes Dür-renberg liegt bei Hallein im Salzburgischen und hat eben-falls ein Salzwerk, das jährlich gegen 300,000 Ctr. Salzliefert.

Düsseldorf, Hauptstadt des gleichnam. Regierungs-bezirks in Preußen, Rheinprovinz, mit 26,000 Einw., diegroße Seiden- und Baumwollenspinnereien, Fabriken chemi-scher Produkte, Zuckerrafsinerien, berühmte Scnffabriken,und ein polytechnisches Institut besitzt. Der Handel aufdem Rhein durch den Flußhafen und der Zwischenhandel zuLande und Wasser sind beträchtlich. Die Stadt ist durcheine Eisenbahn mit Elberfeld, Duisburg und Köln ver-bunden.

Früher (bis 1824) rechnete man hier und im Bergischennach Reichsthalern zu 60 Stöbern -> 4 Füchse oderPfennige clevisch. Jetzt rechnet man, wie in Preußen, nachThalern zu30Silbcrgroscheni>12 Pfennige preuß.Crt. Die Bankiers und Großhändler jedoch theilen,wiedie in Köln, Clevere., den preußischen Thaler in lOOCentsein, und eben so werden auch die Wechselkurse in Decimal-theilen notirt.

Die Wechselarten sind die von Elberfeld; außer-dem notirt man auf E l b er fe l d:kurze Sicht 99»/,„i (mehr oder weniger)Thlr. preuß. Cur.2 Monate dato 98 l für 100Thlr. preuß. Cur. in Elberfeld.

Die neuen Maaße undGemichle sind die preußischen; vonden alten Maaßen kommen im gemeinen Verkehr folgendezuweilen noch vor:

kängenmaaß. Der Fuß war der kölner, — 127,4franz. Linien ; die g r o ß eE l l e — 303,73 französische Linien(0,6882 Meter), 1,0274 preuß. Ellen; die k l e i n e Elle

— 261,8 franz. Linien (0,3906 Meter), ^ 0,8833 preuß.Ellen.

Setreidemaaß. Die Last hat 20 Malter, das Malter4 Sümmcr --- 120 Faß, und enthält 8360,4 franz. Kubik-zoll (1,6384 Hectol.), --- 3,0174 preuß. Scheffel.

Mssigkeitsinaaß. Beim Wein maaß hat die Ohm26 Viertel zu 4 Maaß ä 4 Pinten. Ein solches Maaß ent-hält 63,943 franz. Kubikzoll (1,2684 Liter), --- 1,10774preuß. Quart; 1 Tonne—16» Viertel. — Beim Bier-maaß enthält das Maaß 76,7 4 franz. Kubikzoll (1,3222 Lit.),

— 1,32943 preuß. Quart.

Dutzend, franz. Ilourmne, engl. klaren, holl. klorvn,ital. »ar?.!na, nennt man bei zählenden Gütern eine Anzahlvon 12 Stück. 12 Dutzend machen ein Groß aus (vgl. denArt. Groß).

Ilnit, Deut oder Doit, eine alte hollän-dische Kupfermünze von >/, Stübcr oder 2 Pfennigen(0,623 Cents) holländ. Curant, die auch in den ColonienHollands umläuft.

Dzcri», heißen zwei verschiedene Längeiimaaße (P ikoder E l l e n) in Algerien: Ilrorä' a larüj und liroiü' a a'rabr^.s. Algerien.

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