Genua
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Geoffrämrinde
Ellen. — Außerdem hat man auch mehrere Gattungen vonLaune, als: die Zollhaus-Canna — 16 kaimi, dieLanna gross» — 12 kaimi, deren sich die Kaufleute inden Packhofsmagazinen bedienen; die Oann» der Fa-brikanten — 9 kalmi. — Der Lracoio — 2>/z kaimi.
Keireideniaaß. Die Illina hat 8 Otiavi (Achtel) zu 12Oambotte und enthält 3876>/,„ franz. Kubikzoll — 116,839Liter, — 2,124 preuß. Scheffel.
öalzmaaß. Der öloiuiino — 8 Nine.
Ibeinmaaß. Die Kerraruola hat 2 variii zu 80 kinle.Der variio enthält 90 Amoie — 39832/z franz. Kubikzoll,— 64,826 berliner Quart.
üelmaaß. Der variie hat 4 Ouarte zu 32 Ouarteroni,7>/a liubdi oder 187>/2 Pfd. leicht Schalgewicht.
handelsgewicht. Das früher gewöhnliche keso gross»oder Schwergewicht für grobe Waaren, mit derselbenEinteilung, wie das Leichtgewicht, ist nicht mehr gebräuch-lich, sondern das allgemeine Handelsgewicht, so wie desGoldes und Silbers, das ehemalige keso sottiie oderLeichtgewicht, nämlich der Oantaro (Centner) — 6liubbj; 1 iiubbio — 23 viddro, — 162/z liotoii; 1 Uotolo —1>/2 vikbrc, — 18 Oncie; 1 keso — 5 Lantari; 1 vibbra(Pfund) — 12 Oncie; 1 Once — 24 venari a 24 Orani(Grän). — 1 iiotoio ---- 473,168 Gramm, --- 9886,3 holl.As; 1 Iiubbio — 7,9198 Kilogramm; 1 Oantaro — 43,3168Kilogramm.
Probiergewicht. Die vikbra (Pfund) wird beim Goldin 24 Oarati zu 8 Otiavi, und beim Silber in 12 Oncie zu24 venari eingetheilt.
Bei der Schiffsfracht rechnet man 20 Kisten Citro-nen und andere Südfrüchte, 26variii Del und 44liariIi Weinauf eine Last.
Mhgebriiuche. Die Preise der Waaren werden häufigin illoneta kuori cii banco gestellt; 6 I.ire knori <ii banco — 5vire nuove. Die Verkäufe geschehen auf 40 Tage, 3 und 6Monate Zeit, oder gegen baar mit 1, auch l/? Proc. monat-lichen Disconto.
Die gebräuchlichen Taren und Gutgewichte sind,dem Preiscurant gemäß, folgende:
Auf die meisten Droguen, Farbewaaren, Gewürze undSämereien, Thee, Arsenik, Spießglanz, Mennige,Leinöl, Thran, Terpentin, Vitriol, Weinstein, Sper-maceti und Elephantenzähne: die reine oder wirklicheTara und 6 Proc. Gutgewicht auf Hundert also 106Pfd. — 100 Pfd. gerechnet;
auf Alaun, Ambra, Auripigment, Balsame, Blei, Bue-nos-Ayreshäute, Eisen, Juchten, Kupfer, Oel, Reis,Seife, Soda, Stahl, Theer, Vanille, Zink, Zinn undZinnober: die reine Tara ohne Gutgewicht;aufBaumwolle, Galläpfel, Knappern, Mandeln, Stockfisch,Wachs, Talg u. Wolle 4 Proc. Tara, ohne Gutgew.;aufJngber.... 12 - - - -
- Hanf .... 1 - - - -
- rohe Seide eine Unze pr. Pfd. Lara;auf folgende Waaren:
Cacao, Maranham . . . 2 Pfd. Tara für den Sack;
- Caraccas u. a. Sorten 4 — 3 - - - - -
Kaffee.2 — 4 Pfd. Tara für den Sack;
Pfeffer, englischen . . 9 - - - - Ballen
Tabak, nordamerikanischen . 11 Proc. Tara;
- Brasil, in Seronen 24 — 30 Pfd. Tara;
- äitlo in Rollen ... 18 - -
Zucker, rohen, braunen, in
Fässern.13 —14 Proc. Tara;
Zucker, weißen, in Fässern 12 - -
- Havanna- - 13 - -
- Brasil., in langen Kisten 20 - -
Zucker Brasil., in kurzen Kisten 18 - -
und sämmtlich 6 Proc. Gutgewicht (s. oben).
Bei rafsinirtem Zucker in Broten wurden für Papierund Bindfaden 2 Proc. vergütet.
Außer obigen Taren gestattet man bei den meisten Ar-tikeln noch eine S u p e r (Ueber-) Tara von 1 Rotolo pr.Sack, und von 1 bis 2 Rotoli pr. Kiste oder Faß.
Die Waaren-Curtage beträgt bei mehrern Arti-keln >/2 Proc., bei andern aber, und namentlich bei derLeinwand, 1 Procent.
Ueber die ehemals berühmte hiesige Bank des hei-ligen Georg, jetzt Lasa äi 8an Oiorgio genannt, s. Bank.Mit der Bank steht das Zollhaus in Verbindung, in des-sen große Lagerhäuser alle eingehenden Waaren gebrachtwerden müssen.
Geosfräenrinde, Kohlbaum- oder Wurm-rinde. Es giebt zwei verschiedene Arten: 1) Die jamai-kanische G-, Lortex Ocollrozme lamaicensis, Lort. Lakkagii.Diese stammt von dem ungestacheltcn Wurmrindenbaum,Oeoilroz-a inermis IVrigbt, der auf Jamaika wächst, ziemlichansehnlich ist und dessen Rinde zuerst im Jahr 1733 alsArzneimittel eingeführt wurde. Davon kommen im Handelzwei Sorten vor: die eine in l'/s Fuß langen, rinncnför-migen, 3 bis 4 Linien dicken Rindenstücken, welche außenmit einer korkartigen, oft 2 Linien dicken Borke bedeckt sind.Die Farbe ist schmutzig - oder gelblich-weiß, mit dunkelbrau-nen Stellen. Der Rindenkörper selbst ist dunkelschwarz-braun; der Bruch uneben, sehr kurzsplittrig; der Geruchschwach dumpfig; Geschmack gelinde zusammenziehend undschwach bitterlich. — Die andere Sorte besteht aus 8 bis10 Zoll langen und einige Linien dicken Stücken, die außenmit einer sehr dünnen Borke bedeckt sind, ohne Flechten, undvon grünlich- oder bräunlich-grauer Farbe. Unter der Borkeliegt eine dünne Rindenschicht von kastanienbrauner Farbe,und hierauf folgt eine sehr starke, fast geschmacklose, Bast-lage, von mehr als Vs der Dicke der ganzen Rinde. Geschmackder Rinde: schwach bitterlich, wenig zusammenziehend. —2) Die surinamische Wurmrinde, Lort. Oeollroz-ae8nrinamensis, von dem surinamischen Wurmrindenbaum,Oeossrox» 8urinamensis Itonät., einem in Surinam einheimi-schen baumartigen Strauch, seit dem Jahr 1770 bekannt.Sie kommt in flachen, sehr häufig gespaltenen, wenig gebo-genen Rindenstücken, mit ziemlich ebener Fläche, vielenWärzchen und Rißchen vor. Die Farbe ist grünlich-braun,oft mit ockergelben Flechten bedeckt. Der Bast ist bräunlichoder grünlich; der Geruch fade, dumpfig; der Geschmack un-angenehm bitter. Beim Kauen wird der Speichel von ihrgelb gefärbt. Die äußere Rinde bricht zwar ziemlich gerade,