Maille
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Mainz
neues (Irume) pr. Bündel von 10 Pfd. engl. avüx. — 7Udliro picc. von Nr. 10, feststehend mit 7 8Mi pr. Bündelfür jede höhere Nummer bis Nr. 20 im Preise steigend; ge-zwirntes (Orzanrinc) pr. Bündel von 10 Pfd. engl. av-Ip.oder 14 Indbre picc. Der Nr. 10, feststehend mit 14 SoliliI»'. Bündel für jede höhere Nummer bis Nummer 20 imPreise steigend.
Tara. Beim größten Theil der Waaren wird diereine oder wirkliche Tara angenommen; doch rechnet man:bei levantischer und ostindischer Baumwolle 6 lübbro pr.Ballen Tara, wenn die Ballen über 300 bibkre, und 4ülddro, wenn die Ballen nicht so schwer sind, außerdem nochein Gutgewicht von 7 Proc. auf Hundert, d. h. 107 fürloo lNdbro gerechnet.
Bei Wolle, apulischer.2 Proc. Tara;
- Maggioline .... 4 - -
- wallachischcr, gewaschener 8 - -
- Scopia.4 - -
- scutarischer .... 4 - -
- Agosto.20 - -
üei smyrna'schen Hasenfeilen 10 Proc., bei Orlean25 Proc. Tara.
Lombardische Staatspapiere. Von den älte-ren Schulden des Königreichs existiren noch Obligationenw italienischer Sprache, wovon die Zinsen zu 2'/z, 2>/§, 2Und la/^ Proc. bei der Univcrsal-Staatsschuldenkaffe inB^ien jährlich ausbezahlt werden. Um die Schulden desLandes zu reguliren, wurden in den Jahren 1820, 1821und 1822 über alle einzelnen Schulden Urkunden ausgestellt,auf den Namen des Gläubigers lauten und demselbenbwe jährliche Rente von 8 Proc. eintragen. Diese Docu-'urnte sind in italienischer Sprache abgefaßt, und können,U>enn es verlangt wird, auf andere Namen und SummenUmgeschrieben werden. Die Verwaltung des Illonte äi M-welche die Ausfertigung bewirkte, besorgt dieses Um-schreiben unentgeltlich. Die Documente führen nach ihm^n Namen Rente-Urkunden des lombardisch-Uenetianischen Monte, Ilonckim sul Illoaw äel Itegnoüombarlla-Vcnclo. Die Papiere lauten auf die Rente oderjährlichen Zins, so daß für ein Kapital von 20,000^uiden die Urkunde auf 1000 Gulden Rente ausgestellt ist.^er Curs dieser Obligationen, versteht sich für 3 Procent^ente, einschließlich des laufenden Halbjahres. — Die Be-iuhlung der Rente geschieht halbjährlich in Mailand, oderuuf Verlangen auch bei den Provinzial-Kassen, gegen Quit-tungen, welche demselben Stempel, wie die österrcich. ver-kosten Obligationen unterworfen sind. Die allmälige Til-3Ung dieser Rente wird durch einen besondern Amortisa-wnsfonds bewirkt, woraus man an der Mailänder Börseückkäufe nach dem Lagescurs macht. Ende 1829 betrug^ Rest des Tilgungsfonds 943,324 lüre 87 Lenlcs. auslr.
Maille, ein altes französisches Gold - und Silber-gewicht.
Maillechort, ist der in Frankreich übliche Name fürt"gentan.
Drainbordon heißen die am obern Main geschnitte-Nen Breter, welche in Flöße (Stümmel) zusammengejochtund verstößt werden. Will man die Zahl der in einem
Stümmel enthaltenen Breter wissen, so braucht man blosseine Breite Mit der Höhe zu multipliciren und die Schluß-breter hinzuzurechnen. Man verkauft dieselben nach je 110Stück. 4 Schock (ü 60 Stück) oder 240 Stück machen einenRing aus.
WIÄIi»«, der nordöstlichste der Vereinigten-Staatenin Nord-Amerika, zwischen Neu-Braunschweig O. und NO.,Unter-Canada N. und NW., davon durch das Albany-Ge-birge geschieden, New-Hampshire W., dem atlant. OzeanSO.; 1498'/, QM. mit (1840:) 301,793 Einw. DieserStaat wurde als solcher erst 1820 in die Union aufgenom-men und ist in 13 Grafschaften getheilt. Produkte sindKartoffeln, Hafer, Roggen, Korn, Weizen, Gerste, Horn-vieh, Schafe, Schweine, Wolle, Holz, Eisen. Der Han-del ist nicht ganz unbedeutend; denn die Einfuhr zur Seebetrug 1840: 628,762 Dollars, die Ausfuhr 1,018,269Dollars. Die Hauptstadt seist) ist P 0 rtland mit (1840:)18,218 Einw.
die bedeutendste der zu Schottland ge-hörigen Shetlands-Jnseln; gebirgig und mit sehr zerrisse-ner Küste, die größrentheils sumpfig ist; 10 QM. groß mit14,300 Einw. Die Produkte sind etwas Getreide, mehrRindvieh, Schafe, Schweine, sehr kleine Pferde, Shetland-Ponies genannt, wildes Geflügel. Die Fischerei und Kelp-brennerei sind beträchtlich. Hauptort ist Kirkwall mit2300 Einw., und Hafen - und Handelsplatz Stromness.
Mainz, Stadt und deutsche Bundesfestung in Hessen-Darmstadt, Provinz Rheinhessen, gegenüber der Mündungdes Mains in den Rhein, mit 37,000 Einw. ohne die Be-satzung von 9000 österreichischen und preußischen Soldaten;Sitz der Provinzial-Regierung, des Bischofs, des Vice-Guverneurs; Realschule, Handelsschule, Handelskammer,Sparkasse, Dampfschleppschifffahrts - Verein , Rheinschiff-sahrts-Affekuranz-Gesellschaft; Freihafen, Schifffahrt, Le-derfabrik, die vorzügliches lackirtes Leder liefert, Gerbereien,Hut-, Buntpapier-, Spielkarten-, Tapeten-, Perlen-,Fischleim-, Pianoforte-, Meubel-, Wagen-, Dampfma-schinen - Fabriken, ansehnlicher Handel mit Leder, Wein,Getreide, Eisen, Droguen rc. Es giebt hier gegen 60 Groß-händler, Bankiers und Spediteure, mehr als 60 Schiffs-eigener. Wichtig für den hiesigen Verkehr ist die Rhein-Dampfschifffahrt rc., so wie die Verbindung vom gegenüber-liegenden Castel aus nach Wiesbaden, Frankfurt durch dieTaunus-Eisenbahn.
Münzen, Rechnung, Maaß und Gewicht wie im ganzenGroßherzogthum Hessen-Darmstadt.
Im Lucs richtet man sich nach Frankfurt a. M.
Die alten Mainzer Maaße und Gewichte sind:
Üangenniaaß. Der Werkschuh oder Fuß hat 12 Zollund ist — 129,23 franz. Linien oder 0,2918 Meter —1,166neue Fuß. — Der Kameral-Schuh hat ebenfalls 12Zoll und eine Länge von 127,44 franz. Linien oder 0,2878Meter, — 1,180 neue Fuß.
Die Elle ist--- 244,336 stanz. Linien oder 0,88118Meter, — 0,9186 neue Ellen.
/eldmaaß. Die Ruthe ist --- 42/5 Meter, — 18-/5neue Fuß. Die Quadrat-Ruthe ist — 21,16 Qua-