Mecheln
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M c ck lmbu >-g- S ch >v eri n
Mecheln, franz. 4lalinos , Stadt in Belgien, Prov.Antwerpen, an der Dyle und am Kanal von Löwen, mit28,000 Einw. Sie bildet in dem belgischen Eisenbahnnetzeinen Knotenpunkt, worin sich vier Bahnen verschlingen,und ist Sitz eines Erzbischofs und eines Tribunals ersterInstanz. Sie hat eine Zeichnen-Akademie, Arbeitshäuser,Baumwollspinnercien, Fabriken für Amidon, Blau, Hüte,Nadeln, Wollzcuge, Papier, Siamoisen, Wachstuch, Spitzen,Tüll, Wolldecken, Tabak, Brauereien und Handel.
einer der mejicanischen Staaten, dieehemalige Intendanz» Valladolid, mit ohngcfähr 430,000Einw.; grenzt S. und O. an Mejico, davon durch den Rio-Balsas geschieden, NO. an Queretaro, N. an Guanajuato,W. an Jalisco, SW. an den großen Ozean. An der Nord-grenze fließt der Rio-Grande-de-Santiago. Das Land isteine vulkanische Hochebene, die nicht eben gesund ist; dennan der Küste und in den Thälern herrschen Wechsel- undFaulsicber, so wie die sonderbare Hautkrankheit Quiricua.Produkte sind Zuckerrohr, Kasse, Cacao, Indigo, Baum-wolle, Manioc, Uam, Weizen, Gerste, Maguey, Farbc-und Bauhölzer, Gummibäume und Gummisträuche, Maul-bcerbäume und namentlich die weiße Jalappenwurzel vonllonvoivulus liloclwscaiw , vergl. den Art. Mechoacan-Wurzel. An der Küste findet sich die Purpurschnccke undPerlenmuschel. Die Hauptstadt ist Morelia, früherBalladolid genannt.
Mechoacairna-Wurzel, weiße Jalappe,weiße oder jüdische Rhabarber, ist die Wurzelder weißen Jalappenwinde, llonvolvulus dloclwacrma Vilin.,welche in Mejico wächst. Die Wurzel kommt in dickenScheiben zerschnitten ohne Rinde zu uns. Sie ist innenweiß und mehlig, anfangs geschmacklos, später schwachscharf, und dient in der Arzncikunde als ganz schwachesPurgirmittcl, wird aber nur noch selten angewandt.
Mecklenburg, ein Land im nördlichen Deutschland,am westlichen Theil der Ostsee, in die beiden Großherzog-thümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz getheilt, zwischen den preußischen ProvinzenPommern und Brandenburg im O. u. S., Hannover SW.,Laucnburg und Lübeck NW. Die Ostsee bildet an der Küstedie beiden Buchten Salzhaff und die von Wismar, worindie Insel Poel liegt, so wie den Busen von Lübeck, in dendie Travc und durch den Daffower See dieStepnitz mündet.Die Nordostgrenze bildet der Kummerow-See, die Lrebelund die Recknitz bis zu ihrer Mündung in den weiten Saaler-Bodden. In dem mit Nadel- und Laubholz bewaldeten,mit Marschen und vielen und großen Seen bedeckten Landsind Ackerbau, Viehzucht, Handel, Schifffahrt und Fischereidie Haupterwerbsquellen, indem sie ihre Produkte zur Aus-fuhr liefern. Die Produkte sind Getreide, Raps, Rübsamen,Flachs, Hanf, Tabak, Hopfen, Holz, Rindvieh, vorzüg-liche Pferde, Schweine, Schafe, viel Gänse, Wolle, Butter,Bett- u. Schreibfedern, geräucherte Gänsebrüste und Heringe,die insgesammt ausgeführt werden. Eine einzige Quelle zu
Sülze an der Recknitz im Hcrzogthum Güstrow liefert Salz.Die gewerbliche Industrie betreibt Leinen- und Wollweberei,Gerberei, Leimsiedereien, Labakfabrikcn, Papiermühlen,Glashüttenwerke, sehr viel Branntweinbrennereien, Essig-brauereic», Schneidemühlen, Theer- und Kalkbrennereien.
Der Handel und die Schifffahrt sind durch eine be-trächtliche Ausfuhr von Landesprodukten, besonders durchdie Thätigkeit der Städte Rostock, Wismar, Bvitzenburg,Neu-Brandcnburg, Alt-Strclitz, Fürstenberg, Grahow,Schwerin, Parchim, Dömitz !c., so wie durch Einfuhr be-trächtlich, und man schlägt allein den Werth der Ausfuhrvon Mecklenburg-Schwerin auf mehr als 3 Millionen Thlr.an. Wie die Schifffahrt den Verkehr befördert, so auch dieEisenbahnen zwischen Berlin und Hamburg, Hagenow, Lud-wigslust, Schwerin rc. Bemerkenswerth sind außerdem dieHandels- und Schifffahrtsverträge mit Frankreich 1836,mit Oesterreich 1846, mit Schweden und Norwegen 1847,16. Januar.
Das Großhzgth. Mecklenburg-Schwerin umfaßt228 QM. mit 312,000 Einw., mit derHauptstadt Schwe-rin; das Großherzogthum Mecklenburg-Strelitz imHcrzogthum Güstrow 29^ QM. mir 76,000 Einw., undin dem davon getrennten Fürstenthum Ratzeburg 6>/zQ.-M. mit 13,300 Einw., mit der Hauptstadt Neu-Strelitz.
Mecklenburg-Schwerin.
Rechnung und Münzen.
Man rechnet nach Thalern zu 48 Schillingend 12 Pfennige, wie die Münzen geprägt werden; oderauch nach Mark zu 16 Schillingen ä 12 Pfennige, wobeiaber die Mark nur ein angenommener Nennwerth ist. DirMünzprägung geschieht seit 1829 in dem ehemaligen deut-schen Reichs - oder sogenannte» leipziger Münzfuß von 1736in Neuen Zweidrittel-Stücken zu 32 und Ein-drittel-Stücke zu 16 Schill. Von diesen Aweidrittel-Stücken machen gesetzlich 13»/? eine köln. rauhe Mark zu12 Loth fein, also 18 Stück auf die köln. Mark fein Silber,und von den Eindrittel-Stücke» gesetzlich 27 Stück eine köln.rauhe Mark zu 12 Loth fein, und 36 Stück die köln. Markfein Silber. Bis 1829 war dieser 12-Lhaler- oder 18-Gul-denfuß nur als Ausnahme neben dem seit 1763 gesetzlich an-genommenen lübischen Curantfuß im Gebrauch. In demletzteren machten 17 Gulden oder 34 Mark und nur ll'/sThaler eine köln. Mark fein Silber.
Der Werth eines jetzigen Thalers ist 1 Thlr. 8 Sgr.preuß., --- 2 Fl. 2-/2 Kr. im 24>/--Guldenfuß, --- 1 Fl.40 Kr. im 20-Gulden- oder Conv.-Münzfuß, --- 2 Mark4 Schill. 10 Pf. Mk. Bko., -- 2 Mk. 14 Schill. 3 Pf-schleswig-holstein. Cur.
Das Verhältniß der sämmtlichen früher und jetzt ge-bräuchlichen Rechnungsmünzen ist: 1 Thlr. --- l'/r Guldenlübisch, — 3 Mark, — 24 Groschen, 48 Schillinge,
06 Sechslinge, — 192 Mitten oder Dreilinge, — 876Pfennige.