Müller
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Mvlukkischc Insel,:
°° 6 Kr. 2-/z Pf. im 20 Guldenfuß, 8 Kr. 2/z Pf. im
24'/, Guldenfuß. Dieser Piaster curs verhält sich zumösterreichischen Ducaten so: 1 Ducaten — 44'/, Piaster inGalacz, während in Braila 1 Ducaten — 32>/2 Piaster, inKalafat 1 Ducaten — Ol'/z Piaster, in Bulgarien aber* Fl. Conv. Mze. 11 Piaster. Im Curs gilt 1 GuldenCsriventions-Münze in Galacz in guten Devisen 9'^^ bisd'V,» galaczer Piaster.
Maaße und Gewichte.
langenmaaß, wie in der Walachei. — Die moldauischeKlafter wird mit der russischen Saschen gleich gerechnet.—8 eldmaaß ist die Praschine, — 36 Quadrat-Klaftern-,^ 1,64 sranz. Aren. Die Faltosche hat 80 Praschinen.
Gelreidemaaß ist der Kilo, wie in den übrigen Donau-indern, jedoch überall anders, nämlich im Verhältniß zumBiester Star und wiener Metzen ist:
1 moldauisches Kilo ---- 3 Star — 6'/z Metzen1 walachisches „ 7"/, „ — lOl/2 „
Kilo in Sistow — 2>/2 „ — 32,^
1 „ in Varna 0-/,2„ ---O'Vzo „
In Triest rechnet man 100 Kilo von Galacz ^ 522^tar, das jedoch etwas zu viel ist. In der kleinen Wallachei,i den Donauhäfen Tschernetz, Jswvr, Kalasat, Jslaz, Turno,^'mnitza, in Giurgewo, Oltenitza und Kalavasch kann manvolle wiener Metzen oder etwas über 8 Staja auf denKilo rechnen, indem dort von den Wagen mit gehäuftem,*">d nicht, wie in Galacz und Braila aus den Speichern, mitgestrichenem Maaß verkauft wird. In der kleinen Walachei^'rd auch nach 100 Oka oder'/zwalachischem Kilo verkauft.Mfsigkeitsmaaß wie in der Walachei.
Handelszewicht ist das türkische. — Gewöhnlich rechnetd>an 44 Äks — igg wiener Pfund.
Möller heißt in Stettin eine Menge von 40 Stück"der Bund Stroh.
Molo, Hafendamm, ist ein in das Meer hinein"US Quadern aufgeführter Damm, welcher den Hafen, den"" einschließt, vor Sand und Schlamm bewahrt, die Schiffedem Wellenschläge schützt und zugleich vor feindlichen^griffen sicher stellt, indem der zwischen der Spitze des"»inies und dem gegenüberliegenden Lande befindliche Ein-durch Ketten geschloffen werden kann.
Molt, das oldenburgischc Malter.
Molton, M 0 llet 0 n, Mult 0 ng, Multum, heißt" leicht gewalktes langhaariges Wollentuch, oder vielmehrdichter Flanell aus guter Mittelwolle. Man hat glatten" geköperten, auf einer oder auf beiden Seiten gerauhtenolton. Er ist meist weiß und wird zu Brusttüchern,^^westen, Unterröcken und Unterfutter gebraucht; dochist grün, blau, roth u. grau gefärbten. Der feinste
« "" englische, aus den Manufakturen zu Colchester, Bri-set, ' ^adfort und Salisbury. In Deutschland wird an>>t ^eten, welche Wollenzeuge liefern, auch Molton
lücken von sehr verschiedener Länge und Breite fabricirt.
da ^"^kische Inseln, auch Gewürzinseln ge-tex"^' Anzahl zum Theil kleiner und unbewohn-
Eu a Mischen Neu-Guinea, Celebes und den kleinend ainseln, berühmt durch die drei Produkte: Sago, Ge-
würznelken und Muskatnüsse, außerdem Ebenholz, Eisen-holz, Tekholz. Die Inseln gehören den Holländern, oderstehen doch unter deren Einfluß. Es gehören dazu drei In-selgruppen: Amboina, Banda, Dschilolo. Die kleinenoder eigentlichen Molukken-Jnseln sind Ternate, Makian,Motir, Batchian, Tidore. Die großen sind weit zahl-reicher und die bedeutenderen derselben sind Dschilolo, Ceram,Buru. Die Amboina-Jnseln liegen im SW. des Archipels,und die Banda-Jnseln sind die südlichsten. Auf der InselGunong-Oby, der höchsten der Banda-Gruppe, steht ein1940 Fuß über d. M. hoher und thätiger Vulkan; ebensohaben Makian und Ternate thätige Vulkane. Die Bewoh-ner sind Alfuras und Malaien.
Man rechnete früher nach Reichsthalern (Ryks-daalders) zu 48 Stübern indisch Curant. Man theilteden Reichsthaler auch in 8 Schillinge oder 12 Dubbeltjes,den Stüber auch in 4 Deut, aus Banda aber in 16 Pfen-nige. Der Werth des hiesigen Thalers ist — 3Schill. 4PenceSterl., also gehen 12,3745 Rthlr. auf die köln. Mark f. Silber,und der Wertheines Reichsthalers — 1 Rthlr. 2 Sgr. 3 Pf.preuß. Die Haupthandelsmünze war der holländ. D ucaten.
Auf Ternate rechnete man auch nach spanischenPiastern, auf Banda zuweilen auch nach Curant-Pia-stern, von denen 123 — 100 span. Piastern.
Wirkliche Münzen waren folgende:
Goldmünzen. Mohurd'or zu 480 Stübern, Stern-pagoden zu 99 Stübern.
Silbermünzen. Neue holländ. Ducatons zu SOStübern, alte dergl. zu 78 Stübern indisch, oder 4 Fl. in-disch; spanische Piaster zu 64 Stübern; deutsche Kroncn-thaler zu 60 Stübern; Reichsthaler zu 48 Stübern; Rupienzu 30 Stübern. — Auf Ternate rechnete man 80 Ducatons,ober 102 Kronenthalcr — 100 span. Piastern.
Im Juli 1839 wurde die Prägung neuer Münzen fürdie niedcrländisch-ostindischen Kolonien nach dem Münzge-setz vom 22. März 1839 angeordnet, nachdem schon imMärz 1826 der niedcrländ. Gulden zu 20 Stübern(jetzt 100 Cents) als Rechnungs- und Münzeinheit für dieKolonien erklärt worden war; zugleich wurde für die übri-gen Münzen ein Tarif bekannt gemacht. Rechnet man 23Fl. auf die köln. Mark fein Silber, so ist der Werth einesGulden — 16 Sgr. 92/5 Pf. preuß., — 38 Kr. 2'/; Pf. im24>/2-Guldenfuß, — 48 Kr. im 20-Guldenfuß, — 1 Schilt.8'/-- Pence Sterl., — 2 Frcs. 10 Cent.
Nach dem Tarif von 1826 sind werth:
1 span. Onra oder Doblone — 40 Fl. — Stüber1 span. Silber-Piaster. . — 2 - 11 -
1 Sicca-Rupie .... — 1 - 4 -
1 holl. Ducaten .... — 3 - 3 -
1 - Schilling (Sesthalf)-- — - 8 -
1 - Dübbeltjes ... — — - 2 -
im Handelsverkehr werden diese Münzen aber höher ange-nommen.
Maaße und Gewichte.
Langenmaaß. Der Covid ist 18?/,^ engl. Zoll oder204,173 franz. Linien — 0,46088 Meter lang.
Mssigkeitsniaaß. Die Kanne enthält 91 engl. Kubik-zoll oder 75,172 stanz. Kubikzoll, also 1,91 Liter.
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