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Persien
Persim —
tausend Pud (1833: 4228, 1833: 2887, 1837: 2887 Pud)!N> Ghilan und in Teheran ab. Rum und Wein findeni'enilich bedeutenden Absatz. Der Verbrauch des Kaffeshat,'n Persien seit der Einführung des Thees (durch dieEngländer) sehr abgenommen; amerikanischer Kasse hat8ar keinen Abgang. Der Thee wird aus Indien über^ender-Buschir, aus Europa über Trebisonde, und endlich^us Rußland eingeführt. Der russische Thee ist der bestekud theuerste. Nach Räscht wird jährlich einiger Roggen§us Astrachan gebracht.— Außerdem werden auch noch F a r b-daaren (1833 für 73,336, 1836: 193,841, 1841: 207,683^ubel), Gewürzerc. eingeführt. — An Masse und Werthübersteigen die aus Europa importirten Baumwollen-^abrikate bei weitem alle übrigen Artikel. Die Abhän-gigkeit des Landes (wie des ganzen Orients) von Europa^>rd schon aus obigen Andeutungen einleuchtend sein.
Handelswege verändern sich in Folge politischerZuflüsse, welcher Art sie auch seien, und namentlich inMaaten, deren Zustände so wenig sicher sind, wie z. B. inKirsten. So wurde der seit Beginn der TürkenherrschastRodete Handelsweg aus und nach Persien über Lrebi-t°Nd erst 1828 wieder gangbar gemacht, und schon 1839
bet.
r»g die Einfuhr daselbst über 18 Millionen Gulden. Die
awanen-Straße von hier nach Persien führt über Erze-der Hauptstadt in Anatolien, nach Tauris oder La-
r»ni
der Hauptstadt der persischen Provinz Aserbeidjan, an'u Grenzen der asiatischen Türkei und Rußlands. Dieurawancn von Trebisond nach dem Innern Asiens bestehen^ Pferden, oft zu 666 Stück, und weiter landwärts, nachsschaffenheit der Wege, aus Eseln oder Saumthieren.Pferd trägt durchschnittlich 126 Occde Gewicht, — 273^u»d wiener Gewicht. Die Fracht wird zu 186 Occlie be-rgen, die in Trebisond und ErzeruM ein Lanlaro heißen,Erzerum von 75 bis 116 Piaster, bis Tauris von 366366 Piaster, und die Licferungszeit ist nach Erzerum im. °wnier bis 12 Tage, im Winter bis 6 Tage, nach Tauris^ Sommer bis 46 Tage, im Winter bis 26 Tage. Die^Mission in Trebisond, Transito-Güter zu empfangen"b weiter zu befördern, beträgt 1 Proc. des Werthes,knso besorgen Handelshäuser Speditionen und besorgench Bestellungen von ihren eigenen Lagern. Die Verbin-""g Europa's mit Trebisond wird durch die Dampfschiff-btt befördert. Tauris ist jetzt der Stapelplatz des euro-^sschen Handels mit Persien. Von hier aus vertheilen sich^it den Karawanen angekommenen Waaren aus Europaallen Richtungen. Die Verkäufe geschehen besondersgroßen Partien. Die Zahlungen wurden aus 6 bis 9°bate bedungen, und der Käufer stellt über die Kauf-Slin^ rine Schuldverschreibung aus, häufig mit der Bedin-^ g - daß dieselbe nicht in die dritte Hand übergehe. Er^i>eht dieselbe dann mit Diskonto in 2 bis 3 Monaten,cem ist jedoch hoch; gewöhnlich pr. Monat 1 Pro-
sien ^ Proc. pr. Jahr. Auch der Zinsfuß ist in Per-hvch. Der Verkehr mit Rußland, mit dem Persien in
einem Handelsverträge steht, ist sehr lebhaft (RußlandsEinfuhr von Persien betrug 1833: 7,419,763, 1837:7,926,611, 1841: 16,812,694 Rubel-Assig.; RußlandsAusfuhr dorthin 1833: 2,966,586, 1837: 4,117,829,1841: 2,643,363 R.-Aff.) durch die Schifffahrt auf demkaspischen Meer durch die Hafenplätze Ensili, Meschhed-Jssaur,' von denen der erstere Vorstadt von Räscht, der an-dere Vorstadt von Balfrusch ist, die beide etwa fünf Stun-den von einander entfernt liegen; so wie durch Karawanenaus Ghilan nach Astrakhan, von hier weiter nach Zarytschinund Moskau; durch das transkaukasische Land auf zwei Stra-ßen vom kaspischen zum schwarzen Meer. Jetzt hat auchFrankreich (1847) einen Handelsvertrag in Persien geschlossenund deshalb in Schiras u. Bender-Buschir franz. Vice-Con-sulate und zu Tauris (Labris) ein Consulat eingerichtet.Für die Schifffuhrt auf der offenen See bietet sich die Küstedes persischen Meerbusens und des indischen Ozeans dar.
Münzen und Rechnung.
Der Tu man ist eine Goldmünze im Werth von ohn-gefähr 4 Fl. 28 Kr. österreich. Conv.-Münze oder einesholländ. Ducatens, ---- 3 Lhlr. 3 Sgr. preuß., -- 8 Fl.25Kr. im 24>/2-Guldenfuß, — 2 Rubel 86^/7 Kopeken Silber,— 56 türk. Piaster. Er hat sich in der neueren Zeit sehr ver-schlechtert, und man konnte ihn in der früheren Zeit zu 4 bis3'/i Thlr. preuß. Eur. annehmen. — Die geringste persischeMünze sind die kupfernen Schahi, die nach dem Curse etwa
Kopeken oder °/,2 bis '/-Silbergr. gelten, aber nur weitweniger Metallwerth haben. 16 Schahi bilden einen Pa-nabad, deren 2 einen Sahibkiran ausmachen. 9 Sa-hibkiran sind ein persischer Ducaten, und 16 Sahibkiranein Tuman.
Tuman.
Sahibkiran
Panabad.
Schahi.
1
16
26
266
1
2
26
1
16
Die persischen Gold- und Silbermünzen enthalten sehrwenig Zusatz, da aber das Land selbst keine Gold- und Sil-berminen besitzt, und alle Münze aus ausländischem Geldegeprägt werden muß, so muß der Curs derselben im Landehöher sein, als ihr Marktpreis im Auslande.
Von fremden Münzsorten kommen in Persienbesonders mehrere Gold - und Silbermünzen Ostindiens undder Türkei, venetianische Zecchinen, holländische Ducaten,spanische Piaster und russische Silber-Rubel vorderen Preisaber abweichend ist, je nachdem die persischen Münzen selbstin den verschiedenen Perioden besser oder geringer sind.
Ueber die verschiedenen Münzen und Rechnung inAbuschir und Bender-Abassi (Gamrom) s. diesenArtikel.
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