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Zweiter Band. H - Z.
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Siebenbürgen — 601 — Siegellack

(Unzen) zu 12 Lines (Linien) ä 12 punti (Punkte), 41 steil.^Imi 40 neapolit. ?almi. — Die Lanna (Elle) hat 8^a>mi, --- 918,31 paris. Linien. — Der kassclto hat 2I'almi. — Die Laien» (Meßkette) hält 4 Lanne — 32 kaimiNNd die 4 Latene, — 16 Lanno, — 128 ?almi. —

ölixlio (Meile) mißt 48 Lorcls, — 1486,643 Meter, 1^glio </z neapol. ltlixiia, — '/» deutsche Meilen.

/lächemnaaß. Die Einheit ist die Quadrat-Lann» -----^ Quadrat-I'almi, die tzuartiglio genannt werden, der-----^0,403 paris. Quadratfuß, — 4,2633 Quadrat-Meter istdNd 1681 Huariigli sind — 1024 neapol. Quadrat-Laune.1 stuarto hat 4 tzuartigli, 1 Laroriv hat 4 sjuarti, 1 4lon-^e»o hat 4 Laroeri, 1 luinulo hat 4 ölunüslli, 1 visaccia hat^ l'umoli, 1 Salma hat 4 Vi8acce, — 24,981 neapol. sloggia,^ 4,31326 cngl. Acres, --- 3,03482 wiener Joch, --0,83940 preuß. Morgen, — 1,74626 Hektars; 1 luomolo1,83948 neapol. Loggia.

Getreidewaaß ist die Salma, — 4 visacco zu 4 Inmoli,* Ichinolo hat 4 ölonüelli zu 4 Larorri a 4 tzuarli L 4 tzuar-, ----- 1 Kubik-?alinc>, ----- 866,744 paris. Kubikzoll. DieOalma Weizen von 16 kumoli rechnet man 282 liutoli

Alüsstgkeilsmaaß. Die Volte hält 4 Salme zu 8 varili^ 2 stuartari. Der tzuaitaro hat 20 yuartucci zu 2 Laralse^ 2 Llcckierl, — 866,744 paris. Kubikzoll. Die Salma ist^ 278,09 Liter, der Varile — 34,386 Liter, der yuartuccio^ 0,83968 Liter. 3 voll! oder 12 Salme machen 1 lonna.

yuariaro ist ^ dem lumolv des Getreidemaaßes an^numinhalt. Die Salma Wein und Weingeist rechnet man^0 gewöhnliche Weinflaschen und die Salma CitronensastIvi kvtoU Gewicht.

Bemicht. Die Einheit desselben ist der lloiolo, welcheros Gewicht eines Ouarlnecio mit reinem Olivenöl, in derOst bei einer Temperatur von 64 Grad Fahrenheit, oder^ Grad Ileamur, oder 177/2 Grad des hundertthcili-^0 Thermometers, im astronom. Observatorium zu Pa-drmo gewogen, hat, und ----- 793,42 Gramm ist. Der lio-wird in 30 Once getheilt und die One!» ist --- der früherbdbräuchüchx,, Oncia all» sollils (leichten Gewichts). DieUnfalls früher gebräuchliche Onria all» gross» (Schwerge-icht) war — 2>/z Ones all» sollils und der Ilololo hatte 12all» gross».

Handelsgewicht ist der llololo von 30 Oncc. — Der Lan-(Centncr) hat 100 kotoli, — 79,342 Kilogramm. —0 "her brauchte man in Messina für Leinöl w. einen gro-loi" ^owlo (xrosso) von 33 Ones, ----- 1>/,„ gewöhnlichen llo-'> 100 große votoli machten 1 Lanlaro xrosso (schweren^ 110 gewöhnlichen kiowll. Der Lallsso Oelgewichtwli^ solche schwere llatoli ----- 13^ gewöhnlichen lio-^ ' Bei Schiffsbefrachtung rechnet man die Last zu 28Brutto bei Gewichtswaaren, 4 Pipen Wein und""b°re Flüssigkeiten.

8oid - u. öilbergewicht ist die Libbra. Sie hält 12 Onco^0 "/b kolali und wird in 12 Once zu 8 vramme a 3 Scro-^ oder Oinari a 20 Lrani oder Locci a 8 Oltavi.

öil ^(obenbürgeu» ein Grvßfürstenthum im SO. desKaiserreichs, das N. und W. an Ungarn undan das Banat, S. an die Wallachei, O. an die Mol-

dau grenzt; 962 österr. QM. mit (1839:) 2,086,967 Ew.Das Land ist ein rauhes Hochgebirgsland durch die Karpa-then, die auf der Süd- und Ostgrcnzc stehen, wo auch zumVerkehr mit der Wallache,' und Moldau nur wenige Pässeoffen sind. Es ist in das Land der Ungarn, Land der Szeklerund in das Land der Sachsen getheilt. Landwirthschaft undViehzucht sind die wichtigsten Erwerbszweige. Siebenbür-gen eigenthümlich ist die Jurkan-Scbafrace mit grober undlanghaariger Wolle; jedoch giebt es auch eine andere Art,Zigey genannt, mit kurzem und feinem Haar. Sie gebendie stark ausgeführten sogenannten siebenbürgischen großenSchafpelze. Auch die Bienenzucht wird betrieben. VonGetreide wird vorzüglich Korn und Hafer gebaut. DasMineralreich gewährt Gold, Silber, Kupfer, Blei, Eisen,Quecksilber, viel Steinsalz, Antimonium, Arsenik, Far-benerde rc. Die Hauptstadt ist Klausenburg, danebenbedeutend Hermannstadt, mit einem Wechsclgcricht,Sparkasse und einem Industrie-Verein.

Münzen und Rechnung, wie in ganz Oesterreich,vgl. den Art. Militärgrenze.

Maaße und Gewichte.

Im Jahr 1823 sollten die österreichischen allgemein ein«geführt werden, indessen haben sie blos die Behörden ange-nommen und im Verkehr braucht man noch die alten sieben-bürgischen.

Längenmaaß. Die siebenbürgcr Elle ist — wienerEllen.

Gelt cidemaaß. Der Kübel hat 4 Viertel zu 2 Ur ö 8Maaß und ist — 1,3048 wiener Metzen; gewöhnlich rechnetman 1 Kübel ----- l'/z wiener Metzen. 2 Kübel sind ---

1 Mirze.

/lüssigteitsmaaß. Der Ur ist der siebenbürgcr Eimerund hat 8 Maaß zu 2 Halben ä 2 Seite! und ist — dem Urdes Getreidemaaßcs, — 0,20439 wiener Eimer, --- 0,19941wiener Wein-Eimer; gewöhnlich wird der Ur — >/° wienerEimer oder — 8 wiener Maaß und die siebenbürgcr Maaßder wiener Maaß gleich gerechnet.

handelsgewichl ist das Pfund des wiener Markge-wichts. Häufig wird auch die ursprünglich türkische Okavon 4 Litern, — 2>/, wiener Pfund, gebraucht.

Gold - und öilbergewichl ist die wiener Mark. Bei demWaschgold wird der Pisct gebraucht, der --- wienerMark, --- 8,207262 Gramm, ---- 108,3419 holl. As ist.

Medizinal- und llpolhekergewichl ist das wiener.Siegelerde, s. Bolus.

Siegellack, franz. Lire a caclmlsr; engl. Ssalinx,vase; ital. Leralacca. Bei den Hindus in Ostindien ist schonseit undenklicher Zeit in Gebrauch zum Versiegeln vonSchriften das Gummilack. Das erste kam wahrscheinlichüber Egypten nach Venedig und von hier nach Spanien,das lange ganz Europa damit versorgte. Deshalb hieß dasSiegellack auch sonst spanisches Wachs. Das feinste rotheS. besteht aus 4 Theilen Stocklack, 1 Theil Terpentin und

2 bis 3 Theilen feinem Zinnober; zu weniger feinem d. h.spröderem und brüchigerem nimmt man Schellack statt Stock-lack. Diese Zuthaten werden in einem kupfernen Gefäß übereinem hellen, aber gelinden Feuer zusammengeschmolzen und

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