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es »giebt sich hieraus, da der Quadrupel 16 Piaster gilt,das angenommene Verhältniß des Goldes zumSilber wie 16 zu 1. Man verwechsele diesen Silber-Piaster nicht mit dem weiter oben unter den Wechsel-münzen erwähnten Wechsel-Piaster oder voso äo ?I.anligua, welcher 6120 castil. vinoros gilt. 64 Silber-Piaster — 86 Wechsel-Piaster.
Der gegenwärtige spanische Münzfuß ist gesetzlichfolgender:
In Gold werden 3040 Iloalos äe Vollon auf die castt-lische Mark von 24 Karat fein gerechnet, und
In Silber 181 Itoaler äo Vollon bei 12 vineros ober16 Loth Feinheit.
Aus der castil. Brutto-Mark Gold werden zu 21Karat fein 8>/2 Stück Quadrupeln, 17 doppelte, 34 einfacheoder 68 halbe Pistolen, mit gesetzlichem Remedium(lolerancia) pr. Stück eines Quadrupel l'/züranos auf dasGewicht, und '/, llrano auf die Feinheit, geprägt.— Aus dercastil. Brutto-Mark Silber werden die National-Münzen, Silberpiaster, zu dem gesetzlichen Feingehalt von9 vineros 18 llrsnos, ----13 Loth, mit dem Remedium von18 6,-anos auf das Gewicht und 1 llrano auf die Feinheit,geprägt. Bon den Provinz ial-kesetas gehen 39Stück auf die rauhe spanische Mark, bei dem Remediumvon beinahe 30 Oranos auf das Gewicht der castilischenMark, und von 2 bis 3 llranos auf die Feinheit der-selben.
Im Oktober 1833 erschien zwar ein Decret der KöniginJsabella, welches die Vorlegung eines Gesetzes hinsichtlichder Gleichstellung der Münzen, Maaße und Gewichte in al-len Theilen des Königreichs verordnete und wonach sämmt-liche Provinzial- und eingebildete Münzen aufge-hoben, und bei inländischen Geschäften der Iloal äo Vollon,bei auswärtigen ebenfalls der Iloal <lo Vollon, oder die?orot» von 4 llvn., oder der ?oso äuro zum Grunde gelegtwerden sollten.
2) Die catalo nische Währung oder Rechnung s.im Art. ksrcelonL. Das Verhältniß derselben zu denen deranderen Provinzen ist insofern eigenthümlich, als der hartePiaster (Loso lüorte) früher 37 8uoläos 2>/« vineros galt,jetzt aber 37 Lueläos 6 vinoros gilt, während die Geltungder wirklichen Vollon- oder Kupfermünze nicht erhöht wor-den ist, sondern ihren früheren Werth behalten hat, nämlich20 lleales äo Vollon ----- 37^/, g catalon. Suoläos. Bei Abga-ben an die Regierung wird indessen dieser provinziale Un-terschied nicht beachtet, sondern stets 20 Iloalos äo Vollon imSilberpiaster verstanden. — Die guaärupol (Onra) von 16Piastern wird — 30 lübras calal. , der ?eso lüorto — 1
Vidra 17 Suoläos, 64 l'osos kucrtos----- 119 lübras calal.,
32 ölaravoäis <lo Vollon — 21 vinoros calal. gerechnet.
3) Die der Provinz Aragon (Aragonien) rechnet ma» !nach: lübras so Aragon, lübras laguesas oder laccassszu 10 Iloalos a 2 Suoläos u 16 llinoros aragonesas. Es wet-den 16 lübras arag. --- 6 voblonos äo plala antixuos, ^l-ibras arag. — 8 vosos <le plala anlixuos , 76 vibras aras-— 68 vucaäos äo carnbio (Wechselpiaster), 17 Iloalos araß-^ 32 Iloalos äo Vollon , 17 Suoläos — 16 Iloalos äo Vollon,
17 vibras--- 16 vosos lüerlos (harte Piaster) gerechnet. Düvierfache GoldpistolesOnra oder yuaärupel) gilt 17 l.ibras äellrnxon , die einfache Goldpistole 4 lübras 5 Suoläos aragon.,der vosa kuorlo 1 lübra 1 Sueläo 4 llinoros araxon ; derlluarto gilt 2 vineros araxon. — Die lübm jaguosa rechneman gewöhnlich 17 Suoläos arax., den Piaster zu 16 Suoläosaguesas oder arax. ,
4) In der Provinz Navarra rechnet man nach llealesllojos oder Iloalos äo plala llojos zu 36 ölaraveäis, oder auchnach vucaäos und lübras äo IVavarra zu 20 Suoläos i> 12vineros äo blavarra. Der Provinzial-Silber-Real (Iloal äoplala provincial) oder die halbe Provinzial-pesola unter-scheidet man als Iloal kuorlo (harten Piaster) von dem Iloalllojo (schwachen Real). Die Provinz Navarra hat auch dieihr eigenthümlichen Kupfermünzen: Varja zu 8 lllaravoäisoder l'/z llrucsos, 1 klruoso zu 3 Ocbavos oder 6 ölaraveäis,
1 Ocbavo zu 2 lilararoäis, 1 Illaravoäi zu 2 (lornaäos. —
24 lübras äo IVavarra sind — 6 pcsos äo plala anlixua, 96 .
lübras äo lV. --- 8 Ilodlones äo plala anlixua, 8 posos kuerics----- 88 Iloalos llojos, 1 I'osu kuorlo — 10^/z Keslos llojos, 6lleales llojos oder Iloalos äo plala anlixua — 3 vibras äsblararra, 18 vucaäos äo öl. — 98 vibras äo IV. , 98 llealesllojos oder II. äo plala anlixua —9 vucaäos äo ki.
8) Die Währung in Valencia s. im Art. Alicante.
6) Die Währung auf Mall.orca s. in diesem Artikel.
7) Die Währung auf den Pityusen s. im ArtikelJviza.
8) Die kanarische Währung s. im Art. CanarischeInseln.
In Andalusien und Galizien wird wie in Eastilien ge-rechnet, s. den Art. Cadix und Coruna.
Die Staatsschulden Spaniens sind sehr bedeu-tend, aber auch ihr Stand und ihre Deckung so ungewiß,daß eine Ordnung in denselben kaum noch zu erwarten ist-Ihre gesammte Masse zerfällt in ausländische Anleihen undin inländische, und ist theils consvlidirt, theils schwebend.Die Valos roalos sind Schatzkammcrscheine, seit 1780 einge-führt. Wie die Unsicherheit des Schuldwesens enden wird,läßt sich nicht absehen.