Buch 
Heliora : Gedichte / von Georg Justus Friedrich Nöldeke
Entstehung
Seite
140
JPEG-Download
 

14 »

Flug« zeichnet an krystallner WandDer Winter sein Gebild;

Ein Hauch genügt des Künstlers Hand,

Au zeichnen leicht und wild-Er überläßt Burorens Strahlen,

Sein Blumenstück mit Glanz zu mahlen.

Aus weicher Wolke leckerm SchaumWebt er, zu Lust und Spiel,

Sich Blüthenblätter, streut den FlaumMit flatterndem GewühlWeit ror sich hin, und steigt, von FlockenUmscherzt, herab in leichten Socken.

O steig herab, du Flvckenmann,

Dich liebt und lobt mein Lied;

Es singe, wer da singen kann.

Von deinem Lob entglüht.

Sey mir gegrüßt im Sllberschleier,Gegrüßt zu dieses Tages Feier.

Wie meinen Freund das Liebchen jetztMit holder Stimme KlangUnd mit Geburtstagsküffen letzt.

So soll dich mein Gesang,