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Heliora : Gedichte / von Georg Justus Friedrich Nöldeke
Entstehung
Seite
147
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Von dem Gesetzbuch der Natur? AlleinMuß in der Ehe nicht das Weib gehorchen?

Ich bin des Zweifel« müd'; ihn end'einPriesteriAuch wag' ich nicht auf gutes Glück die Wahl;Mein Geist wägt Lust und Zwang auf gleicherScdaale.

Ich werde Weib, und meine Freiheit istAuf immer hin; doch bleibt mein Glück mirselbst

Versichert vor der Zeit und unversehrt.

Mag dann erst Liebe mir, was ich an FreiheitVerlor, vergüten; und, wenn meine ReizeDahin einst welken, meine Augen dämmern.Mein Gang sich unterm Druck der Jahre beugt.Dann soll die Liebe reiner Freundschaft weichen.Und ich will Tod und Siechthnm froh verachten,Verjüngt, unsterblich in der Kinder Schaar-

Wiegenlied,

Schließ' in süssem SchläfchenNun die Aeuglein zu;Klingelnd frühen SchäfchenK L