trete und nur Wahres gebe, darf mich wohl über solcheRücksicht und solche Furcht hinwegsetzen.
«Es wäre eben so thöricht als falsch, wenn ich Unpar-theilichkeit für mich in Anspruch nähme. Wo es von derSache sich handelt, für die ich mit Stolz mein Blut ver-goß, bin ich stets Parthei: der Carlist wird stets hervortre-ten. Aber das Verdienst, wenn es solches ist, auf das ichgegründeten Anspruch machen darf, ist das der gewissenhaf-testen Treue und« Wahrheit, der ich jede andere Rücksichtuntergeordnet habe. Was immer in meinen Notizen ent-halten ist, habe ich entweder aus eigener Beobachtung oderaus Forschung an Ort und Stelle und den Berichtenvon Augenzeugen, deren Genauigkeit mir feststand, geschöpft;wo ein Zweifel noch obwaltet, habe ich auch ihn nichtverschwiegen.
Sonstige Quellen konnte ich nicht benutzen, da dieeinzige, aus der ich hätte schöpfen mögen, das geistreicheWerk meines geehrten Chefs und Freundes, des GeneralsBaron von Rahden, über »Cabrera«, von ganz andermGesichtspunkte aus abgefaßt ist. Auch begreift es nureinen' abgesonderten Theil der Ereignisse, die nämlich, indenen Cabrera thätig mitwirkte, während ich an das selbstErlebte es anknüpfend mehr oder weniger detaillirt den