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Bordringen zu verhindern. Sie zählten über hundert undzwanzigtausend Mann, von denen fast die Hälfte in den zahl-losen Garnisonen zersplittert war, welche Cordova um die Pro-vinzen errichtet hatte. Über etwa fünfzig spanische Bataillone,durchschnittlich neunhundert Mann stark, nebst den fremden Corpskonnte der Obergeneral für seine Operationen verfügen. Einemobile Colonne — äs la rivor», des Flußthales, genannt —stand in Navarra, bald stärker, bald schwächer, doch nie untersechstausend Mann zählend; ihr war die Deckung der Arga-Linie aufgetragen, während die französische Legion, von Pam-plona aus operirend, die Linie von Zubin schützte und oft heißeKämpfe mit dem unternehmenden Befehlshaber Navarra's, Ge-neral D. Francisco Garcia, bestand. Diese Legion war mitAusnahme einiger Compagnieen ganz aus Deutschen, großenTheils Deserteuren, zusammengesetzt, und wie niedrig sie auchmoralisch standen, bewährten sie dem Feinde gegenüber sich dochso deutsch, daß endlich der nahende Schall ihrer Trommeln hin-reichte, um die navarresischen Bataillone, so oft sie etwas gegendie Linie unternommen, durch Zurückführung der schweren Ge-schütze zum Weichen sich vorbereiten zu machen; und die Na-varresen sind nicht feig. Aber furchtbar blutig erkaufte die Le-gion den Ruf solcher Tapferkeit.
Auf dem linken Flügel der christinoschen Armee im west-lichen Vizcaya stand gleichfalls ein abgesondertes Corps, denUmständen nach aus zehn bis vierzehn Bataillonen bestehend,oft durch eine zweite Division verstärkt; dennoch konnte es sei-nen Auftrag, die dort projectirten Forts zu errichten und zudecken, nie durchführen. General Cordova mit der Hauptarmeezog bald den Bewegungen der Carlisten folgend in der reichenRioja, südlich vom Ebro, und in Unter-Navarra umher, baldstellte er sich beobachtend und drohend zugleich in der HochebeneAlava's auf, bereit, nach Navarra sich zu wenden oder den be-drängten Garnisonen Vizcapa's zu Hülfe zu eilen. Die Con-