I
i
!
fronen, ein Ganzes von 30000 Mann bildend und fortwährendverstärkt, operirten nun gegen ihn, da Espinosa im Süden ihnbedrohete, während Narvaez Sevilla deckte und Alaix von Nor-den, Rivero von Osten her drängten. Dennoch wand sich Go-mez mitten zwischen die feindlichen Colonnen hindurch, erreichtedie Sierra de Ronda, nahm am 16. Nov. diese Stadt undrichtete sich, alle vier Divisionen hinter sich herziehend, nachdem äußersten Süden der Halbinsel, wo er in Algeciras ein-drang und Sän Roque und das ournpo clo Oidrultur^) be-suchte, dessen Garnison unter die englischen Kanonen sich ge-flüchtet hatte. Ein englisches und ein portugiesisches Kriegsschiffbeschossen hier, jedoch fast ganz ohne Effekt, die Division; auchnahmen sie das Fahrzeug, auf dem die Junta mit einem Theileder königlichen Gelder — 30000 Thlr. — sich eingeschifft, undlieferten sie den Christinos aus. Da aber die Feinde dem Erpe-ditions-Corps, zwischen ihren Truppen und dem Meere aus derschmalen vorspringenden Südspitze des Königreiches eingeschlossen,jeden Ausweg sicher genommen glaubten, hatte Gomez wiederumdie christinoschen Generale getäuscht und, wiewohl so furchtbarbedrängt, daß er die Division in mehrere kleine Colonnen thei-len mußte, die Sierra de Ronda erreicht, wo er, am 25. Nov.von Narvaez am Guadalete ereilt, 150 Gefangene verlor, welchevon der Nachhut abgeschnitten wurden.
Gomez's Lage war höchst bedenklich. Er war umringt vonsechsfach überlegenen Streitkräften in einer Provinz, in der erkeinen Anhaltspunkt hatte, ohne irgend eine Verbindung mit den(artistischen Armeen und vor Allem beschwert und gehemmt durchmehrere tausend Gefangene und einen ungeheuren aus Maul-thieren und großen Wagen bestehenden, oft zwei und drei Stun-den Weges einnehmenden Convoy, wie die Beute nach solcher
!
Befestigte Linie der Spanier, Gibraltar gegenüber und auf Kanonen-schußweite von der Festung angelegt.