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Straßen flog Alles in wildem Treiben durch einander. DieSoldaten eilten den bestimmten Sammelplätzen zu, Officiereliefen ordnend hin und her, und die Bagage zog in langenReihen dem südlichen Thore zu, wahrend die Bürger mit finsterbesorgten Mienen dastanden und manches niedliche Mädchenbleich und mit Thränen dem Krieger nachsah, den die Pflichtaus ihren Armen auf das Schlachtfeld riß. Ich traf Elio schonzu Pferde, und rasch ritten wir an der Spitze der Escadronl. von Navarra dem Kampfplätze zu, von dem lebhaftes Flinten-seuer herüberschallte.
Die Bataillone Valencia und 7 . von Navarra waren dieersten, welche dem andringenden Feinde sich hatten entgegen-wersen können. Sie thaten es mit solchem Nachdrucke, daß siedie vordersten Bataillone der Christinos warfen und zerstreuten,worauf Navarra, der alten Gewohnheit treu, sich ganz auslösete,die Gefangenen zu plündern. Eine feindliche Escadron, die hin-ter einer Mauer versteckt gewesen war, brach hervor und säbeltedie Plündernden nieder, als Elio mit der Cavallerie erschienund sie sofort dem Bataillon zu Hülfe führte; die feindlicheEscadron wandte sich gegen uns. Fest kam sie unserer Chargeentgegen, der Augenblick des Zusammenstoßcns war da: beideEscadronen parirten und standen, mit den Lanzen fast sich be-rührend, unbeweglich. Finster und lautlos starrten die Kriegersich an; Niemand konnte fliehen, Niemand mochte zuerst auf diefeste Masse der Gegner sich werfen. Da tönte aus den feind-lichen Reihen drei Mal und jedes Mal lauter der Ruf: viva e!Ü67! Wir befahlen ihnen, die Waffen zur Erde zu werfen,aber sie blieben bewegungslos, wie zuvor die Lanzen eingelegt.Eine neue Pause, noch beklemmender, noch majestätischer, folgte.Plötzlich stürzte ein Officier mit lautem viva 6srIo8 ciuinto aufden feindlichen Oberstlieutenant, der wie ein Braver seinen Leu-ren um eine halbe Pferdeslänge voraus war, und streckte ihndurchbohrt zur Erde; eine Sekunde später hatten die Navarresen